
Zwei Tage, fünf Medaillen und ein beeindruckender Auftritt auf internationaler Bühne: Das deutsche Finswimming-Team hat bei den World Games Series 2025 im chinesischen Chengdu ein deutliches Zeichen gesetzt – und sich optimal auf die World Games im August eingestimmt.
Die World Games Series gelten als offizielles Testevent der International World Games Association (IWGA). Mehr als 30 Nationen traten im CSU Natatorium an – und Deutschland zeigte dabei in einem hochklassigen Teilnehmerfeld Stärke, Fokus und echten Teamspirit.
Fünf Medaillen für Team Germany
Justus Mörstedt avancierte mit gleich drei Medaillen zur prägenden Figur des Wochenendes:
- Gold über 50 m Apnoe
- Silber über 100 m Surface
- Bronze über 200 m Surface
Bemerkenswert: Der Leipziger konnte im Vorfeld der Veranstaltung nur eingeschränkt trainieren, kämpfte sich aber mit starkem Willen durch alle Rennen – und belohnte sich selbst und das Team mit Edelmetall: „Mit all den Strapazen der letzten zwei Wochen bin ich überrascht, dass ich so viel Energie mobilisieren konnte. Das liegt einerseits an den einzigartigen Bedingungen vor Ort und andererseits an der bärenstarken Unterstützung von zu Hause aus! Es macht einfach Lust auf mehr. Jetzt heißt es: trainieren, um die Farbe der Medaillen im August mindestens zu erhalten.“
Ebenfalls aufs Podium schwammen:
- Michele Rütze – Silber über 200 m Surface
- Niklas Loßner – Bronze über 50 m Apnoe
„Die letzten zwei Wettkampftage waren interessant und aufregend. Für mich war es das erste Mal in China und ich muss sagen, die Chinesen haben einen großartigen Wettkampf auf die Beine gestellt. Das lässt auf tolle World Games im Sommer hoffen. Ich werde mein Bestes geben, um unsere Staffel dort erfolgreich zu vertreten.“, freut sich Michele Rütze.
Teamgeist über alle Grenzen hinweg
Zum Abschluss der Wettkämpfe wurde es nochmal besonders: In einer nationenübergreifenden Funstaffel über 4×100 m SB mixed traf sportlicher Ehrgeiz auf internationale Freundschaft – ein echtes Highlight im Zeichen des Fairplays.
Lilly Placzek konnte dabei endlich auch noch Edelmetall für sich verbuchen: Gemeinsam mit Athlet:innen aus anderen Nationen erschwamm sie Silber. Für Niklas Loßner wurde es in dieser besonderen Staffel erneut Bronze.
Stimme aus dem Verband
Rüdiger Hüls, VDST-Fachbereichsleiter Leistungssport, ist begeistert: „Fünf Medaillen auf dieser Bühne sprechen für sich – aber was mich besonders beeindruckt hat, war der Teamgeist. Diese Gruppe hat nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch menschlich. Die World Games im Sommer können kommen.“
Hintergrund zur Veranstaltung
Die World Games Series sind das offizielle Pre-Event für die World Games 2025, die ebenfalls in Chengdu ausgetragen werden. Im Fokus stand nicht nur der sportliche Vergleich, sondern auch das Sammeln von Erfahrungswerten in Halle, Umfeld und Organisation. Die Finswimming-Wettbewerbe fanden im CSU Natatorium statt – der späteren Original-Wettkampfstätte.
VDST
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