Dokumentarfilmerin Gail Jenkinson über und unter Wasser mit der Sony PXW-FS7

Weltenbummlerin Gail Jenkinson liebt atemberaubende Naturbilder

 

Die Naturfilmerin und Weltenbummlerin Gail Jenkinson hat bereits alle sieben Kontinente bereist, um dort zu drehen. Gail ist ein eingefleischter Reisefan und liebt atemberaubende Naturbilder. Wegen dieser Leidenschaft hat es die Fotografin bereits in die antarktischen Gewässer mit ehrfurchtgebietenden Eisebergen und zu den zerklüfteten Gebirgszügen von Ruanda verschlagen. Als erfahrene Taucherin fühlt sie sich nicht nur über Wasser wie zuhause. Ein Dreh auf einem High-Tech-Forschungsschiff oder in einem winzigen Katamaran? Kein Problem für sie.

Gail begann ihre abwechslungsreiche Karriere als Kameratrainee. Sie hat bereits bei Serien, Spielfilmen und Werbespots mitgewirkt – und sich nun auf Naturfilme und Dokumentationen spezialisiert. Im Laufe der Jahre hat sie mit verschiedenen Sony Kameras gearbeitet, von der NEX-FS700 bis hin zu den aktuellen Großbildsensor-Kameras Sony PXW-FS7, Sony PMW-F5 und Sony PMW-F55. Für ihr neuestes Projekt im Auftrag für Blue Ant Media aus Toronto reiste Gail ans Arabische Meer, um die Unterwasserwelt der Vereinigten Arabischen Emirate und der selten besuchten Korallenriffe des Omans zu filmen. In diesem weitgehend unerforschten Unterwasserparadies kämpfen unzählige Arten jeden Tag ums Überleben, von gefährdeten Schildkröten über geheimnisvolle Haie bis hin zu tödliche Rochen.

„Die Arbeit unter Wasser verlangsamt alles“, sagt Gail. „Es ist schwierig, mit anderen Menschen zu kommunizieren, wenn man unter Wasser ist, und natürlich sind solche Aufnahmen technisch anspruchsvoller.“ Weil die Atemgasmenge unausweichlich schwindet, gibt es wenig Spielraum für Fehler. „Man muss die eigene Kamera wirklich gut kennen und schon vorher entscheiden, wie man sie einsetzen will. Man hat schließlich keine Zeit, um lange an Menüs herumzufummeln. Und auf gar keinen Fall will man mit einer sperrigen und schwer zu manövrierenden Kamera unter Wasser unterwegs sein.“

Für das Oman-Projekt verwendete Gail ihre Super-35-Kamera Sony PXW-FS7 mit einem Sealux-Unterwassergehäuse und einem 11–16-mm-Weitwinkelobjektiv. Die Aufnahmen in 4K mit der Sony PXW-FS7 stellten sicher, dass die erstaunlichen Naturwunder des Riffs genau erfasst werden konnten. Diese Auflösung brachte aber auch einige Herausforderungen mit sich:
„4K zeigt so viele Details – deshalb ist der Fokus unglaublich wichtig. Aber da ist die Luftschicht zwischen dem Objektiv und der Domeport. Und dann gibt es noch die Schnittstelle zwischen dem Port und dem Wasser – und natürlich den Vergrößerungseffekt des Wassers selbst und dass die Sicht oft nicht optimal ist. Das alles muss man beim Fokussieren berücksichtigen.“

Auch Aufnahmen über Wasser sind eine knifflige Angelegenheit für Kamera und Kamerafrau – egal, ob in der sengenden Sonne mit 40 °C im Oman oder im schneidenden, eiskalten antarktischem Wind. Der Dreh für „Blue Planet 2“ für BBC Natural History war für Gail „die bisher spannendste Entdeckungsreise“. Dafür durchquerte sie die Drakestraße, das „Tor zur Antarktis“. Gail nutzte für dieses Projekt das High-Tech-Forschungsschiff MV Alucia als Ausgangsbasis, filmte von Bord aus und aus einem Hubschrauber, der sie durch die ehrfurchtgebietenden Tafeleisberge flog. Im antarktischen Sommer ist es rund um die Uhr hell. Gail nutzte aber am liebsten das Licht von 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens: „Mit dem weiten Dynamikbereich einer Kamera wie der Sony PXW-FS7 ist es kein Problem, die Aufnahmen richtig zu belichten. Und das ist natürlich sehr wichtig, wenn man helle Highlights auf Schnee und Eis aufnehmen will.“ Neben dem großzügigen Belichtungsspielraum der Kamera schätzt Gail vor allem auch, dass sie sich bei jeder Temperatur auf die Kamera verlassen konnte, die regelmäßig zwischen Null bis –20°C schwankte. „Ich habe die PXW-FS7 in einen dicken Schal gewickelt, damit ihr der Wind nichts anhaben kann. Es ist in solchen Umgebungen wichtig, dass die Geräte Zeit bekommen, sich allmählich zu stabilisieren, wenn sich die Temperatur ändert. Aber abgesehen davon brauchte ich keine besonderen Vorkehrungen zu treffen: Ich konnte mich auf dieser einmonatigen Reise voll und ganz auf die Kamera verlassen.“

Gail Jenkinson über und unter Wasser mit der Sony PXW-FS7Gail Jenkinson über und unter Wasser mit der Sony PXW-FS7Gail Jenkinson über und unter Wasser mit der Sony PXW-FS7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Beispiele der Arbeit von Gail finden Sie auf http://www.gailjenkinson.co.uk/

Zur PXW-FS7 bei Sony
https://www.sony.de/pro/product/broadcast-products-camcorders-xdcam/pxw-fs7/overview/

 

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