Editorial Oktober 2026

Editorial
Bild KI generiert

Liebe Leserinnen und Leser,

neulich am Flughafen München, Terminal 2. Ich schaffe fast nicht die Zufahrt zu den Abholerparkplätzen, weil eine zweireihige Kolonne von Fahrzeugen die Zufahrt im Halteverbotsbereich blockiert. Was ist da los?

Da sitzen Abholer in den Autos, die minutiös online abklären, wann eine Maschine gelandet und das Gepäck in Empfang genommen werden kann. Erst auf den letzten Drücker fahren sie dann vor, verladen Gepäck und Passagiere in ihre Autos, auch gerne wieder in zweiter Reihe nach der Kostenpflicht herstellenden Schranke und verlassen in der kostenlosen Zeit von 5 Minuten wieder das Areal.

Hat was von Mr. Bean.

Da sind sie total einfallsreich, die Kostensparer, aber dass der Liter Sprit mittlerweile weit über € 2,20 kostet, ist egal. Mit Blick auf die Kennzeichen der Zufahrtsblockierer, die wenigsten hatten Kennzeichen von München, kann ich so eine ALDI Mentalität nicht verstehen.

Ich will keine Lanze brechen für die goldstaubgenerierenden Parkpreise am Flughafen München, man nimmt, was man kriegen kann. Das demonstriert unsere „Regierung“ Liter für Liter beim Sprit.

Auf der Wies`n geht ein Liter Bier für knapp € 15,90 ins Gedärm. Plus Trinkgeld natürlich. Und da wird noch fröhlich dazu gesungen. Also mit Trinkgeld hätte ich 8 Liter Diesel tanken können. Brutto. Netto, ohne Staatszugriff  wären es sogar 14,4 Liter gewesen.

Ich habe für die Parkzeit am Terminal 2 € 9,00 bezahlt. Nein, kein Geschenk, aber es war es mir Wert, stressfrei die Ankommenden in den Arm zu nehmen, begleitet vom Redaktionsmops Freddy. Eine Reise, ein Urlaub verdient stressfreie Momente im Verlauf, auch bei der Abholung.

Einfach mal zum Nachdenken.

 

Herzliche Grüße, Ihr

Michael Goldschmidt

 

 

 

Und falls mich jemand fragt: Nein, ich war nicht auf der InterDive 😊