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Tauchen und Ernährung

by Jochen Schmitz, Dipl oec. troph, INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V. 1.03

Tauchen mit Köpfchen

Das menschliche Gehirn wiegt circa 1500 g und besteht aus etwa 50 Milliarden Nervenzellen, die 20 Prozent der mit der Nahrung aufgenommenen Energie beanspruchen. Um täglich Top-Denkleistungen zu erbringen, braucht das Gehirn viele Bau- und Betriebsstoffe. Mit der Nahrung bestimmen wir, was in welcher Menge dem Gehirn zur Verfügung stehen. Dies beeinflusst sowohl unsere mentale Leistungsfähigkeit als auch unsere Stimmung.


So füttern Sie Ihre Gehirnzellen richtig

Immer mehr Sportler, auch Taucher, essen und trinken kalorienbewusst und verzehren kohlenhydratreiche Lebensmittel, um optimal zu agieren und länger durchzuhalten. Aber was ist mit der Ernährung für das Gehirn, der Schaltzentrale des Körpers, die besonders beim Tauchen stark gefordert wird? Der Taucher sollte den Tag mit kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Vollkornbrot oder –brötchen sowie jeder Art von Cerealien beginnen. Kohlenhydrate sind der Stoff, der überwiegend zum Denken benötigt wird.
Zu keiner anderen Tageszeit besitzt der Körper vom „Glückshormon“ Serotonin so wenig wie in den Morgenstunden. Ein Frühstück sollte deshalb die Grundbausteine für das Glückshormon Serotonin enthalten. Der Grundbaustein für den Glücklichmacher ist der Eiweißbaustein Tryptophan. Er kommt insbesondere in Milch und Milchprodukten vor. Kohlenhydratreiche Lebensmittel wie beispielsweise Brot und nutella sorgen dafür, dass besonders schnell und viel von diesem Glückshormon im Körper gebildet werden kann.

Genussvoll entspannen

Mit leichten, nichtbelastenden Zwischenmahlzeiten und dem richtigen Mahlzeitentiming wird die mentale Leistungsfähigkeit weiterhin verbessert. Die circadianen Tagesschwankungen des Blutzuckerspiegels werden ausgeglichen. Eiweißsubstanzen, z.B. aus Milch und Milchprodukten, können bei gleichzeitiger Aufnahme von Kohlenhydraten die Stimmungslage und die Motivation auch tagsüber verbessern.
Hochwertiges Eiweiß ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal geeigneter Stimmungsmahlzeiten. Die höchste Eiweißqualität erreichen Kombinationen aus pflanzlichen und tierischen Eiweißquellen. Eiweißbausteine sorgen in Kombination mit Kohlenhydraten für die gute Laune beim Sport und im Alltag. Diese günstigen Substanzen enthalten z.B. Joghurt mit Haferflocken oder ein Brötchen mit Hüttenkäse. Die Kohlenhydrate einer geeigneten Zwischenmahlzeit sind der bereits angesprochene Energie- und Stimmungsaktivator für das Gehirn. Hier macht es die Kombination der Kohlenhydrate: Trauben- und Haushaltszucker für schnelle, kurzfristige Energie, Milchzucker und Maltodextrine für mittelfristige, und Stärke für langfristig zur Verfügung stehende Energie.
Enthält eine Zwischenmahlzeit alle Kohlenhydrate in einem ausgewogenen Verhältnis, ist sie der ideale Energiespender. Sie sorgt für schnellen Nachschub, ohne den Insulinspiegel dramatisch anzuheben. Sie hält die Energiezufuhr längerfristig aufrecht und stabilisiert so die mentale und körperliche Leistungsfähigkeit.
Das wichtigste Brain-Food allerdings ist das Wasser. Nicht nur die Menge ist entscheidend. Mindestens 2,5 Liter sollte am Tag getrunken werden. Genauso wichtig ist es allerdings, über den Tag verteilt zu trinken. Das konnte in der Rosbacher-Trinkstudie in Zusammenarbeit vom Institut für Sporternährung, e.V., Bad Nauheim und der Universität Erlangen-Nürnberg eindrucksvoll bestätigt werden. Neben dem klassischen Muntermacher Kaffee gilt die Apfelschorle mit ihrem natürlichen Anteil des Spurenelementes Bor als der Brain-Drink. Mineralstoffreiche Mineralwässer mit einem Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 runden die Flüssigkeitsversorgung ab.

Weitere Informationen zum Thema Trinken können Sie gegen € 1,53-- in Briefmarken für das Rückporto beim Institut für Sporternährung e.V., Stichwort: Brain-Food - Tauchen, In der Aue, 61231 Bad Nauheim, anfordern.

Oxidativer Stress durch Sport

Durch Sport steigt der oxidative Stress
(IS) Sportler sind durch einen erhöhten Sauerstoffverbrauch auch einem erhöhten oxidativen Stress ausgesetzt. Das heißt, es entstehen vermehrt freie Radikale, die eine Gefahr für den Organismus darstellen. Besonders für Freizeitsportler spielt dies eine Rolle, da deren Enzymsystem die zusätzliche Belastung nur ungenügend neutralisieren kann. Regelmäßige sportliche Aktivität in Kombination mit bedarfsgerechtem Essen und Trinken verbessert die körpereigenen Abwehrkräfte.

Wie das richtige Essen und Trinken das Abwehrsystem stärkt
Als Baustoff für neue Immunzellen benötigt der Körper Eiweiß. Dieses ist umso hochwertiger, je mehr essentielle Aminosäuren im richtigen Mengenverhältnis enthalten sind. Ideale Aminosäurenverhältnisse enthalten Kombinationen aus tierischem und pflanzlichem Eiweiß wie Kartoffeln mit Ei oder Milchprodukte mit Getreide. Zahlreiche Vitamine wie Vitamin A, E und C sowie die B-Vitamine und Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Zink sind Teil des komplexen Abwehrsystems des Körpers. Eine Ernährung, die reich an Vollkornprodukten sowie reich an frischem Obst und Gemüse ist, liefert eine gute Basis für das körpereigene Abwehrsystem.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teilchen
Wie eine Studie der Universität Freiburg belegt, stärkt ein Enzym-Hefezellenpräparat mit einer speziell ausgewählten Kombination von Vitaminen und Mineralstoffen die körpereigene Abwehr. Durch die zusätzliche Zufuhr einer ausgewählten Nahrungsergänzung mit wichtigen Antioxidantien und Schutzenzymen wird die Abwehrkraft gegenüber sportüblichem oxidativen Stress erhöht. Die Zufuhr von Enzym-Hefezellen (Sanuzella Zym) unterstützt die endogenen körpereigenen Schutzsysteme und hilft mit, die körperliche Abwehr zu entlasten und Erkältungen vorbeugen.

Hinweis: Bei Interesse an weiteren Informationen zum Thema Regeneration können Sie gegen Einsendung von EUR 1,44 in Briefmarken für das Rückporto aus der Reihe Ernährung aktiv die Infoschrift Nr.13 kostenlos anfordern.
Schreiben Sie an:
INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
Stichwort: Zwischenmahlzeiten
In der Aue
61231 Bad Nauheim

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