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Surendorf / Ostsee

by Roland  Glorius 5.03

Seestachelbeere

Blauer Seestern

Meersaite

Scholle

Ohrenquallen

Gelbe Haarqualle

Blutroter Seeampfer

Roter Horntang

Einstieg

Surendorf, oder das schönste Riff Deutschlands  

Riffe sind in der Ostsee wohl selten. Und wenn, dann sind sie künstlich angelegt.

Über Kiel, auf der Südseite der Eckernförder Bucht liegt der kleine Ort Surendorf. Mit dem Auto sollte man auf einem erlaubten Platz parken, dann führt der Weg vorbei am Sportplatz und der örtlichen Kläranlage zu dem schönen Sandstrand. Rechts vom Weg befindet sich eine Militäranlage und einige Schilder warnen vor dem Betreten des militärischen Sperrgebietes.
Neben einer Brücke, die zu militärischen Bauten im Wasser führt, befindet sich im Wasser ein großes Trümmerfeld, das als Zielscheibe diente und zu einem Riff mutiert ist.
Taucher haben das Sperrgebiet seit vielen Jahren ignoriert, weil sich auf dem Trümmerfeld eine, für die Ostsee üppige, Unterwasserflora und Fauna angesiedelt hat. Entgegenkommend wurden die Taucher schon viele Jahre vom militärischen Personal geduldet. Es ist zu empfehlen dort nur am Wochenende zu tauchen, und auch nur in kleinen Gruppen.
An der Brücke muß man überhaupt nicht Tauchen, sondern man kann hinter der Brücke gut über den Strand einsteigen. Es ist hier sehr flach und man muß einige Meter Schnorcheln um zu dem Riff zu gelangen.
Bei ablandigem Wind wird das mit guter Sicht belohnt.
Die Vielfalt der Grün- Braun- und Rotalgen ist enorm. An den Steinen kleben Seesterne in allen Farben. Hydrozoen haben ein Zuhause gefunden was auch die Vielfalt der Jungquallen erklärt.
Blassgelb leuchtet der Brotkrumenschwamm an den Felsen, der sich den Platz an einigen Stellen mit der Zottigen Seerinde, die zu den Moostierchen gehört, teilen muß.
Eisenteile ragen vom Grund hoch, in der Dünung schaukelt an ihnen die Zottige Meersaite, eine Braunalge.
Unter den Steinen kann man mit Glück einen Dorsch sehen, oder im Sand vor den Steinen, eine Scholle.
Bewegungslos liegt an einem kleinen Stein ein Seeskorpion.
Taucher sollten sich an diesem wunderschönen Tauchplatz möglichst unauffällig benehmen. So kann man erreichen, daß man weiterhin geduldet wird, denn Rechte haben wir dort nicht.
Beschwerlich ist nur der lange Anmarschweg von gut 500 Metern.

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