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by Rolf Sempert 1.03

Hotelanlage Anse Chastanet

Ausblick vom Hotel

Die Tauchschiffe

Anse Chastanet Strand

Anse Chastanet Bucht

Bungalow 7f - Hochzeitssuite

Bungalow 7f

Bungalow 7f

Strandbar

Tauchbasis

Strand mit Strandbar und TAuchbasis

Gefiederte Mitesser

Im Nebel des Meeres liegt eine gehörnte Insel mit tiefgrünen Häfen…ein Land des Lichtes mit leuchtenden Tälern und stürmischen Wolken…in den moosbedeckten Wäldern ihrer Berge sprudeln die Quellen. Und der Silberreiher macht Ringe im Wasser, wenn er durch seine Lachen stolziert...ein Vulkan mit übelriechendem Schwefel hat sie zur Heilstätte gemacht.
Derek Wallcott "Omeros”


Wer sich dem immergrünen Saint Lucia erst einmal poetisch nähern möchte, sollte nicht versäumen, Wallcotts ‚Omeros’ zu lesen. Omeros ist ein episches Gedicht, das in wortgewaltigen Reimen, durchaus angelehnt an klassische Vorbilder, die Geschichte St. Lucias erzählt.
Derek Wallcott ist einer der zwei Nobelpreisträger, die das kleine Saint Lucia hervorgebracht hat. Er bekam 1992 den Nobelpreis für Literatur. Der andere ist Sir Arthur William Lewis, der 1979, gemeinsam mit Theodore Schulz, den Nobelpreis für Wirtschaft erhielt.

Saint Lucia ist die zweitgrößte der sogenannten Windward Islands. Die Windward Islands (Martinique bis Trinidad) bilden zusammen mit den Leeward Islands (Jungfrauen Inseln bis Dominica) die Gruppe der ‚Inseln über dem Wind’, die zu den Kleinen Antillen gehören.
Die Insel ist etwa 45 km lang und 25 km breit. Schon von weitem bemerkt man ihre Wahrzeichen, die Zwillingsberge Petit Piton und Gros Piton, die - die Silhouette der Insel beherrschend - in den Himmel ragen. Die Berge sind annähernd gleich hoch. Die Unterscheidung Gros und Petit rührt von ihren Basen her, Gros Piton ist wesentlich mächtiger als Petit Piton, der sehr schlank wirkt.
St. Lucia bietet von allem etwas: Wunderschöne Strände, Korallenriffe, tropische Vegetation, Regenwälder in den Höhenlagen, einen aktiven Vulkan und warme Schwefelquellen. Es wird ob seiner Schönheit - in Anspielung auf die Dame aus der griechischen Mythologie - oft auch als „Helena der Karibik“ bezeichnet.
Doch davon später mehr.
Hauptstadt ist CASTRIES im Norden. Der dortige Flughafen wird insbesondere von den Airlines aus den USA angeflogen. Die Condor fliegt 1 mal wöchentlich ab Frankfurt nach St. Lucia. Dieser Flug geht zum südlichen,  HEWANORRA - Airport bei VIEUX FORT. Es handelt sich um einen ‚Rundflug’, Frankfurt – St. Lucia – Parlomar (Venezuela) – Frankfurt. Das heißt, auf dem Rückflug haben die Passagiere, die in St. Lucia die Heimreise antreten, über 2 Stunden Aufenthalt in Parlomar, da dort erst die aus Frankfurt angekommenen Gäste aussteigen müssen und das Flugzeug gereinigt wird. Dies verlängert die Rückreise auf mehr als 13 Stunden. Leider ist die Bestuhlung in den Condor Maschinen sehr, sehr eng. Die fast 10 Stunden Flugzeit können so leicht zur Qual werden. Nur sehr schlanke Menschen können, bei dieser Bestuhlung ihr Klapptischchen waagrecht bekommen. Sollte dann Ihr Vordermann, um es sich etwas bequemer zu machen, seine Lehne nach hinten stellen, bekommen Sie möglicherweise Probleme mit Ihren Knien. Die Bewegungsfreiheit jedenfalls geht gegen Null. Ob das noch menschenwürdig ist, mag dahingestellt bleiben. Vermutlich ist es der Preis, den wir für niedrige Flugtarife bezahlen müssen.
Vom Flughafen geht es dann mit dem Auto nach Soufrière und zum Hotel. Die Straßen befinden sich teilweise in abenteuerlichem Zustand! Sehr schmal, mit Kurven die durchaus 180° erreichen, mit Schlaglöchern, die ein Kleinwagen besser durch- als umfährt. Und das Ganze wird dann nach einem Regen glatt und schlüpfrig wie bei uns in Europa nur zur Winterszeit. Spannend wird dies, wenn ein Lastwagen entgegen kommt! Große Ausweichmöglichkeiten bestehen nicht, neben der Fahrbahn finden sich tiefe Abflussgräben.... Unser dringender Rat: Verzichten Sie darauf, selbst zu fahren! Es ist sicherer und den Nerven zuträglicher, wenn Sie sich statt eines Mietwagens ein Fahrzeug mit Fahrer leisten! Die Autofahrt vom Flughafen bis zum Anse Chastanet dauert ca. 75 bis 90 Minuten und hat, für Beifahrer, ihren Reiz. Man passiert pittoreske Dörfer und Städtchen – Fotomotive um ganze Bildbände zu füllen: Üppige Vegetation und immer wieder wundervolle Ausblicke auf das Meer lassen schnell die Schönheit der Insel erahnen.

Das Anse Chastanet Hotel

Um es vorweg zu nehmen, das Anse Chastanet Hotel wird von vielen Autoren als eines der romantischsten Hotels der gesamten Karibik tituliert! Und sie haben wohl auch recht!
Das Resort, wie man es wohl besser bezeichnet, liegt wenige Fahrminuten von Soufrière, der romantischen Hafenstadt im Südwesten der Insel, in der Anse Chastanet  („Chastanet Bucht“). Nick Troubetzkoy, der Architekt, und seine deutschstämmige Frau Karolin haben sich hier einen Traum verwirklicht. Beim ständigem Ausbau der Anlage legen die Besitzer großen Wert auf möglichst umweltfreundliches Bauen. Das Resort passt sich ideal der Landschaft an. Die Liebe zum eigenen Werk zeigt sich auch darin, dass keines der insgesamt 49 Zimmer dem anderen gleicht. Die ‚Hillside’ Bungalows bieten spektakuläre Ausblicke auf die Bucht und die beiden Piton Berge. Die Toplage in Sachen Romantik sind Bungalows Nr. 7! Wenn sie Ihre Flitterwochen im Anse Chastanet verbringen wollen – buchen Sie den Honeymoon Bungalow 7F.  Allerdings verlangen die Hillside Bungalows einige Fitness von ihren Bewohnern. Sie liegen – vom Strand aus gesehen – oberhalb des Piton Restaurants. Und zu diesem führen von Strand stolze 103 Stufen hinauf. Einen Lift gibt es nicht. Die Bewohner der Zimmer am Strand haben sich also ihr Dinner schwer zu verdienen.
Alle Bungalows haben große Terrassen, die ideal zum ‚Seele baumeln lassen’ einladen. In vielen der Bungalows sind auch zusätzlich große und bequeme Hängematten auf der Terrasse montiert. Für den Bau der Chalets, innen wie außen, wurden im wesentlichen tropische Hölzer von der Insel verwandt. In den Zimmern, in den Restaurants, Bars und den übrigen Räumen des Hotels finden sich Arbeiten einheimischer Kunsthandwerker und Künstler. Wer es in diesem Ambiente nicht schafft Entspannung zu finden, der sollte ernsthaft einen Arztbesuch in Erwägung ziehen. Manche Taucher werden möglicherweise wegen einer Foto- oder Videoausrüstung oder anderem schweren Equipment, das man nicht an der Basis hinterlegen will, der kürzeren Wege wegen die Beachside Bungalows vorziehen. Diese bieten zwar nicht die wundervolle Aussicht, aber sonst jeden denkbaren Komfort. Allein die Badezimmer sind teilweise größer als manches komplette Zimmer anderswo!
250 überaus freundliche Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Gäste. Angesichts der Anzahl der Betten also mehr als 2 hilfreiche Geister für jeden Gast! Fast alles was im Hotel benötigt wird, beschafft man wann immer möglich auf der Insel. Selbst die Stoffe, aus denen die Kleider der freundlichen Serviererinnen wie auch die Wäsche und die Polster in den Zimmern geschneidert werden, wurden in St. Lucia gebatikt und genäht.
Das Hotel bietet wahrlich alles, was das Urlauberherz begehrt: Zwei Restaurants, je eines in der Bucht und am Berg, zwei Bars, SPA mit Friseur, Beautysalon und

Massagen, eine Kunstgalerie, Boutiquen, Touren in den Regenwald, zum Vulkan, zum Diamond – Wasserfall, zum Shoppen nach Castries, geführte Wanderungen durch den Dschungel – mit botanischen Informationen, Tennisplatz, Tauchen und Dschungelbiking!
Was allerdings in den Räumen NICHT zu finden ist, sind Telefon, Radio oder Fernsehgerät! Und dies ist ausdrückliche Philosophie des Anse Chastanet! Die ‚Außenwelt’ soll keinesfalls in die Ruhe und Abgeschiedenheit des (Traum-) Urlaubsortes eindringen.
Die Restaurants bieten exquisite Kost! Um das leibliche Wohl kümmert sich ein Sterne-Koch aus England (!), der allabendlich verschiedene Gerichte zur Auswahl anbietet. Zweimal wöchentlich wird das Abendessen im Trou au Diable, dem Strand-Restaurant gereicht. Aber! Lassen Sie beim Frühstück und Mittagessen Ihren Teller NIE allein! Saint Lucias Fauna besteht hauptsächlich aus Vögeln. Und diese sind von einer unglaublichen Frechheit. Wann immer man mehr als 50 cm von irgendwelchen Nahrungsmitteln entfernt ist, sind die Vögel da und holen sich ihren Teil. Mehrmals haben wir Piepmätze gesehen, die hingebungsvoll, auf einem Ast sitzend, geklaute Portionstütchen Zucker aufpickten und den Energiespender, teils zu Boden rieseln ließen, teils verputzten. Die frechen Kerlchen sind zwar putzig anzuschauen, aber mit der Zeit auch einigermaßen lästig. Vom Hotelmanagement werden daher an den Tischen Wasserpistolen deponiert, damit kann der geplagte Esser versuchen, die immer hungrigen Diebe zu vertreiben.

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