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Grand Hotel Sharm

by Michael Goldschmidt / UW-Fotos Aire Eder

Grand Hotel Sharm © UWW

Grand Hotel Sharm

Grand Hotel Sharm

Grand Hotel Sharm

Grand Hotel Sharm © UWW

Grand Hotel Sharm © UWW

Grand Hotel Sharm © UWW

Grand Hotel Sharm © UWW

Grand Hotel Sharm © UWW

Im Grand Hotel Sharm © UWW

Bungalow im Hotel Ghazala Beach © UWW

Pool Hotel Ghazala Beach © UWW

Rolf Schmidt und Petra Röglin / Sinai Divers © UWW

Basis Sinai Divers © UWW

Birgit / Sinai Divers mit dem Model l der Thistlegorm © UWW

Basis Sinai Divers © UWW

Basis Sinai Divers - Equipmentausgabe © UWW

Basis Sinai Divers - Rezeption © UWW

Hausriff Sinai Divers in der Naama Bay © UWW

Hausriff Sinai Divers © UWW

Hausriff Sinai Divers © UWW

Hausriff Sinai Divers © A. Eder UWW

Hausriff Sinai Divers © UWW

Hausriff Sinai Divers © UWW

Hausriff Sinai Divers © UWW

Hausriff Sinai Divers © UWW

Hausriff Sinai Divers © UWW

Zur Flotte der Sinai Divers

Wrack der Dunraven © UWW

Wrack der Dunraven © UWW

© UWW

Yolanda © UWW

Yolanda © UWW

Wrack der Dunraven ©  UWW

Ras Umm Sid ©  UWW

Ras Umm Sid ©  UWW

Ras Umm Sid © UWW

 

Im Sinai steht die Wiege des Tauchsports im Roten Meer. Von hier aus startete die friedliche Eroberung der faszinierenden Riffe, Steilwände und Wracks. Heute ist dieses tropische Meer das wichtigste Ziel europäischer Taucher. Wir besuchten die Basis von Sinai Divers, die 1987 von Rolf Schmidt und Petra Röglin in der Naama Bay / Sharm el Sheikh eröffnet wurde und wohnten im fantastischen 5-Sterne Grand Hotel Sharm.

Sun Express

Zu ungewöhnlicher Zeit macht man sich von München aus auf den Weg nach Sharm, nutzt man den Service der türkischen Airline Sun Express (Deutsche Sun Express), die um 22:45 Uhr pünktlich zur Startbahn rollt. Die Boeing 737 / 800 ist neuer Bauart und das Interieur mit grauen Kunstledersitzen hat Lufthansa - Style. Tatsächlich ist das kein Zufall, Sun Express ist ein Franchiseunternehmen der Lufthansa, das im Schwerpunkt Ziele in der Türkei und einer Reihe großer europäischer Flughäfen bedient. Die Kooperation mit dem deutschen Kranich macht es möglich, auf direktem Weg Destinationen in Ägypten von Deutschland aus anzufliegen, ohne in der Türkei einen Zwischenstopp einlegen zu müssen, was internationale Abkommen sonst verlangen würden.
Die Crew im Cockpit und der Kabine ist deutschsprachig, der Service freundlich und einwandfrei. Wie immer lohnt es sich, XL-Seats mit größerer Beinfreiheit zu buchen. Allerdings werden einige bei anderen Fluggesellschaften im normalen Service enthaltenen Leistungen nur gegen Aufpreis geboten. Darüber informiert man sich am besten vor Reiseantritt auf der Website von Sun Express. Tauchgepäck bis 30 Kilogramm wird auf dem Hin- und Rückflug für 100 Euro extra mitgenommen und es kann sein, dass man die Maße der Tasche bei der Anmeldung nennen muss.

Einreise

Wer meint, dass man bei Ankunft in Sharm um 2:00 Uhr morgens auf einem verschlafenen Airport allein und unbeachtet in den Hallen steht, der irrt. Hier gibt es kein Nachtflugverbot und die Maschinen im Landeanflug hängen wie eine Lichterkette am Nachthimmel.
Dennoch hat die frühe Stunde den Vorteil, dass die Einreiseformalitäten ziemlich schnell erledigt sind und das Gepäck danach schon wartet. Erstaunen erzeugt, dass für die Einreise kein kostenpflichtiges Visum benötigt wird aber auch die Frage, ob man den Nationalpark Ras Mohammed besuchen möchte. Etwas übermüdet reagiere ich nicht darauf. Dummeweise, denn so musste das Visum über die ETI Reiseleitung im Hotel in Auftrag gegeben werde, was 24 Stunden in Anspruch nimmt - allerdings zum selben Preis, wie am Airport direkt, für 20 Euro pro Person. Ohne das Visum sind nur so genannte lokale Tauchgänge machbar. Und, ganz wichtig, lassen Sie sich so bald wie möglich nach dem Einchecken im Hotel den Pass zurückgeben, denn diesen benötigen einmal die Tauchbasis und anschließend Sie selber bei jedem Tauchgang an Bord.

Grand Hotel Sharm

ETI hatte einen Extratransfer organisiert, so ging es komfortabel im Kleinbus in knapp 20 Minuten durchs nächtlich bunt beleuchtete Sharm el Sheikh direkt zum Grand Hotel Sharm. Zu dieser frühen Uhrzeit herrscht geschäftiges Treiben in der Lobby, denn in kurzem Abstand kommen Busse vom Airport mit Gästen aus Wien, Frankfurt und München. Alles ist hervorragend organisiert. Anstatt an der Rezeption Schlange zu stehen, erwarten Mitarbeiter des Hotels die Gäste an kleinen Tischen in der Lobbybar. Mit einem Willkommensdrink, Kuchen und Obst wird die minimale Wartezeit überbrückt, bis man Anmeldeformular ausgehändigt bekommt. Anschließend erhält man den Umschlag mit den Hotelinfos, dem elektronischen Zimmerschlüssel im Scheckkartenformat und dem Armband, das den Träger als Gast des Grand Sharm identifiziert und die Teilnahme am All Inklusive Programm bestätigt. Nun müssen nur noch vorbereitete Aufkleber mit der Zimmernummer an den vor dem Hotel abgestellten Gepäckstücken angebracht werden. Reibungslos und professionell greift hier ein Zahnrad ins andere, was angenehm überrascht, denn die Erfahrung unzähliger Ägyptenaufenthalte lehrte eher Geduld und Nachsicht.
Bei all der gewissen Hektik, die der geballte Ansturm auslöst, bleiben die Mitarbeiter des Hotels freundlich und übermitteln Freude, die Gäste betreuen zu dürfen.
Die Führung zum Zimmer am Ende der Anlage macht deutlich, warum in der Website des Grand Hotel Sharm vermerkt wurde, dass Gehbehinderte hier Probleme haben dürften. Das weitläufige Areal zieht sich von einer Anhöhe hinab bis zum Strand. Eine Reihe von Treppen verbinden die terrassenförmig angelegten Ebenen. Malerische Gassen führen zwischen den ein- und zweistöckigen Gästehäusern hindurch, die im modernen arabischen Stil errichtet worden waren. Etwas nachdenklich betrachte ich das stimmungsvoll beleuchtete Ambiente, denn morgens und abends muss das umfangreiche Fotoequipment für die Über- und Unterwasseraufnahmen quer durch die Anlage transportieren werden, wobei der dafür vorgesehene Rollkoffer bei den vielen Treppen kaum hilfreich sein würde. Erst als am Rand des Areals ein befahrbarer Weg auszumachen ist, sehen ich der Sache gelassen entgegen.
Das Zimmer, eine Junior-Suiten, hat einen großen Balkon, nach Osten ausgerichtet mit Blick aufs Meer und die Inseln von Tiran. Der großzügig geschnittene Raum ist in einen Schlaf- und Wohnbereich geteilt. Die Ausstattung umfasst natürlich einen Flatscreen Fernseher mit diversen deutschsprachigen Sendern voreingestellt, Klimaanlage und Minibar. Den Kühlschrank kann man sich für eine Extracharge füllen lassen, dieser Service gehört nicht zum All Inklusive Programm. So groß wie mancherorts das ganze Zimmer ist das Bad, mit allem ausgestattet, was man in dieser 5-Stene Umgebung erwarten darf.
WLAN gibt es nicht auf dem Zimmer, man kann sich kostenlos in der Lobby online bringen oder gegen Gebühr im Internetcafe. Den fehlenden Daten - Roomservice im erst 2008 eröffneten Haus vermisst man durchaus.
Gäste, die in erster Linie einen Strand- oder Poolurlaub verbringen möchten, haben die Wahl zwischen 8 Süßwasserbecken in der ausgedehnten Badelandschaft und zwei Stränden. Der Klassiker mit Sand, bequemen Liegen und Sonnenschirmen wird von einem Relaxstrand ergänzt. Eingerahmt von Felsen der Steilküste stehen XXL -  Liegen, die von hellen Vorhängen eingerahmt sind. Je nachdem schützen die Tücher vor der Sonne, dem Wind oder neugierigen Blicken. Es lohnt sich auf alle Fälle hier an den nördlichen Abschluss des Strands die ABC - Ausrüstung mitzunehmen, es lockt das glasklare Wasser ins türkisfarbene Hausriff.

Die Restaurants im Grand Hotel Sharm

Langeweile kommt bei dem vielfältigen Restaurant- und Barangebot auch nicht auf. Die 5 Bars im Bereich der Poollandschaft haben bis 18:00 Uhr geöffnet und bieten Snacks und kleine Mittagsgerichte. Dazu gibt es noch BBQ, die Panini Corner und für die Liebhaber von Süßspeisen "Crepes & Sweets".
 Drei Bufettrestaurants sind für Frühstück, Mittag- und Abendessen eingerichtet. A la carte kann man in weiteren 5 Restaurants zum Dinner einkehren. Das Fusion - Restaurant hat sich auf internationale Küche spezialisiert, im Mumbai isst man indisch, das Olive ist der mediteranen Cuisine gewidmet, der Beachclub steht für Grillspezialitäten. Jedes Restaurant hat neben den extra berechneten Spezialitäten auch im All Inklusive Angebot enthaltene Gerichte und Getränke auf der Karte. Eine Tischreservierung am Vortag wird vorausgesetzt. Erkundigen Sie sich aber vorher genau, ob das ausgesuchte Restaurant zum Wunschtermin tatsächlich geöffnet hat. Je nach Bedarf und Saison haben die Restaurants im Wechsel einen oder mehrere Tage geschlossen.
Insgesamt ist die Qualität in den Buffettrestaurants auf höherem Niveau angesiedelt. Es gefällt die Weitläufigkeit im Selbstbedienungsbereich, so müssen die Gäste den Abend nicht mit Schlangestehen verbringen. Jede Geschmacksrichtung, jede Ernährungsform wird hier bedient.
A la carte mussten sich das „Fusion“ und das „Mumbai“ bewähren. Der Sevice dort war freundlich und professionell. Der Inder war erfreulich authentisch und wer sich die Gerichte "spicy" wünscht, wird nicht durch zaghaften Umgang mit den Gewürzen enttäuscht. Im Fusion gab es bei drei Besuchen diverse Topps aber auch einen Flop. Die gegrillte Entenbrust mit Thymiansauce könnte aus der Karte gestrichen werden, nicht aber die traumhafte Tomatensuppe, das Entenbrustcarpaccio, diverse Fisch, Fleisch und Krustentier - Hauptgänge oder der heiße Schokoladenkuchen mit Eisvariationen.
Positiv fiel auch die Qualität des roten Hausweins auf, ein in Ägypten angebauter, süffiger Tropfen ohne Schwefelbeigaben.

Da der Aufenthalt mit Tauchaktivitäten im Hausriff der Sinai Divers bzw. ganztägigen Tauchausfahrten verplant war, begannen die Tage früh. Pickup am Haupteingang des Grand Hotel Sharm war pünktlich um 7:20 Uhr. Ab 7:00 Uhr gab es (ein schnelles) Frühstück. Über den Tag den Tag kommt man mit einer vorbestellten Frühstücksbox, bestückt mit Wasser, Saft, zwei belegten Brötchen, Obst und Gebäck.
Wasser in 0,5 Liter Flaschen erhält man kostenlos an den Bars mit All Inklusive Sortiment. Da pro Person immer nur eine Flasche gleichzeitig ausgehändigt wird, muss man für den nötigen Tagesbedarf öfters vorsprechen oder sich im Supermarkt nahe der Tauchbasis bevorraten.

Sinai Divers

Wer kennt nicht das Markenzeichen mit dem prägnant stilisierten Rochen, das über viele Jahre von einer Reihe anderer Basen für die eigene Logogestaltungen geklaut wurde? Endlich stehen wir am legendären Ausgangspunkt der Tauchaktivitäten in Sharm el Sheikh, bei den Sinai Divers, treffen Rolf Schmidt und Petra Röglin.
Die Basis grenzt unmittelbar an die Hotelanlage Ghazala Beach, das wie das Grand Hotel Sharm zur Gruppe der Red Sea Hotels gehört. Die Gäste wohnen dort in gemütlich gestalteten Bungalows, die in die Gartenanlage eingebettet sind oder in Zimmern im Haupthaus. Als Tauchgast kann man hier länger schlafen, die Basis, die von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet hat, erreicht man mit einem kurzen Spaziergang.

Geschichte

Seit 1975 boten Petra und Rolf als wirkliche Pioniere landgestützte Tauchsafaris an. Die Gäste wurden mit VW-Bussen und Jeeps zu den Einstiegen gefahren, man übernachtete in Zelten. Natürlich gab es den Wunsch, eine feste Tauchbasis als Ausgangspunkt der Aktivitäten betreiben zu können und so wurde noch in den 70er Jahren südlich von der jetzigen Basis, aber auch an der alten Promenade von Sharm el Sheikh, die erste feste Räumlichkeit bezogen und vom damaligen Partner Aquanaut Tauchreisen in Deutschland angeboten. 
Mit der Rückgabe des Sinai aus israelischer Verwaltung an Ägypten im Jahr 1987 änderte sich die Situation. Petra und Rolf richteten nun ihre Tauchbasis, erstmals unter dem Label Sinai Divers, mit Fertigstellung des ersten Hotels an der Strandpromenade von Sharm el Sheik, dem Ghazala Beach, in den heute noch genutzten Räumlichkeiten neben dem Hotel ein.
Parallel zum Einzug in die Basis wurde auch 1987 das erste Tauchkreuzfahrtschiff, die Ghazala 1, fertiggestellt. Man orientierte sich seiner Zeit an den hochwertigen Standards amerikanischer Safariyachten und so blieb die Ghazala 1 lange Zeit das führende Safarischiff im Roten Meer. Auch heute noch, hat sie nach diversen Überarbeitungen, eine große Fangemeinde.
Als weiteres Safariboot folgte die etwas kleinere Ghazala 2 und 1996 das Flaggschiff Ghazala Voyager, die allerdings aufgrund der aktuell geringen Gästezahlen im Trockendock liegt und generalüberholt wird.
Weitere 7 Tagesboote runden die eigene Flotte der Sinai Divers ab. Für Petra und Rolf hatte sich die Entscheidung, eigene Boote bauen zu lassen, als die einzig richtige erwiesen. So war man immer in der Lage, mit stabilen Preisen und angepasst an den Bedarf auf hohem Standard die Gäste an die Tauchplätze zu bringen. 
Neben dem Hauptsitz in Sharm el Sheikh betreiben Sinai Divers noch weitere Basen. Die nächstgelegene findet sich in Sharm im Baron Resort. Zwei Basen betreuen Gäste in Dahab, einmal im Hilton Resort und im dortigen Beduinendorf im Backpackers, dazu gehört auch die meeresbiologische Station. Nahe Marsa Alam, im Süden des Roten Meers, betreiben Sinai Divers und Werner Lau gemeinsam das bereits legendäre Oasis Resort (Reportage in UnterWasserWelt) und in Jordanien kann man im Mövenpick in Aqaba mit dem Rochen im Label auf Tauchstation gehen. 
Petra und Rolf haben schon länger die Planken der eigenen Ghazala - Tauchbootflotte gegen ihre Büros und Schreibtische eingetauscht. Die Geschäftsführung für 6 Basen und 10 Schiffe, die administrative Gästebetreuung, die Verwaltung und Organisation des Betriebs fordert tägliche Präsenz, zumal die Kommunikation und Umsetzung vereinbarter Projekte in Ägypten im Zustand des ungeordneten arabischen Nachfrühlings hier äußerst schwierig geworden ist. Das soll den Gästen aber nicht den Spaß verderben, sie sind davon völlig unberührt und es hat sich für sie auch vor Ort wirklich nichts negativ verändert.

Die Basis

Um einen beschatteten langen Innenhof gruppieren sich die Büros, die Rezeption, drei Unterrichtsräume, Materialausgabe und Umkleiden mit Schließfächern. Die Jungs haben eine Toilette im Umkleidebereich, die Mädels im Verbindungsgang zum Hotel. Die Jungs sind Warmduscher, die Mädels nicht. Im großen Rundbecken werden Anzüge, Jackets und ABC gespült, ein kleineres Becken ist für Regler, Computer und Kameras eingerichtet. Im frisch renovierten Gäste – Equipmentraum können etwa 120 der klassischen Ausrüstungskörbe verstaut werden. Bis zu 250 Gäste kann die Basis betreuen, dann ist aber das Gros des Gästeequipments auf den Tagesbooten untergebracht.
Organisatorisch ist an alles gedacht. Die Guides stehen im Verlauf der Ausfahrten mit dem Büro in der Basis in Verbindung, von dort wird nach den Gästevorgaben organisiert, ob das Equipment an Bord des aktuellen Tagesbootes verbleibt, auf ein anderes umgeladen werden muss oder an Land gebracht wird. Und dieser Service klappt hervorragend.
Sehr gefällt auch, hat man Tauchgänge im Hausriff auf dem Plan, man findet den zum Trocknen aufgehängten Anzug am folgenden Tag genau am selben Platz wieder. Nachts wird alles in verschlossene  Räume umgehängt, doch das große Suchen am nächsten Tag bleibt erfreulicherweise aus.
Als Standard wird Nitrox 32 in die Gästetanks gefüllt. Das hat sich seit Jahren bewährt, wie Rolf Schmidt betont. Sinai Divers betreibt dafür die größte  Füllanlage im weiten Umkreis. Wer normale Pressluft wünscht, wird natürlich auch bedient, das muss man aber anmelden. Ebenso sind 15 Liter Tanks gegen Anmeldung und Aufpreis zu bekommen, einmal in Stahl und einmal in Alu. Hier sollte man auf Kontinuität achten, was man ausgehändigt bekommt, denn das bestimmt auch die benötigte Bleimenge.
Leihequipment gibt es rund um alle Bedürfnisse. Ausgebildet wird nach PADI und CMAS. Ein vielsprachiges Team betreut die Gäste an der Basis, bei der Ausbildung und den Tauchgängen.
Hochwertige Sportswear von Sinai Divers und Tauchequipment bekannter Marken können Sie im Shop der Basis erwerben. Von dort aus wird die basiseigene Taucherbar bewirtschaftet, die nach Abschluss der Gästeaktivitäten zum Abend hin den Mittelpunkt für die Kommunikation der gemeinsamen Tageserlebnisse ist.   
Wollen Sie den zuhause gebliebenen Freunden einen zeitnahen Gruß von der Basis senden, haben sie zwei Möglichkeiten. Entweder winken Sie vor der Webcam der Basis, die im 15 Sekunden Takt aktualisiert wird oder sie schicken Grüße über Facebook, iMessage oder, oder, oder über das kostenlose W-Lan der Basis.   

Hausriff

Ein paar Schritte auf der Strandpromenade in voller Ausrüstung, dann links ab über den gepflegten Sandstrand des Ghazala Beach Hotels zum Wasser, schon hat man ein äußerst abwechslungsreiches und spannendes Hausriff vor den Flossen. Ein paar Punkte waren schon vom Apnoe – Warm Up am Vortag bekannt. Doch es warten eine Reihe von Begegnungen, die von der Kamera festgehalten werden sollen. 
Das Hausriff gliedert sich in drei Bereiche: Sandgrund, Seegras und korallenbewachsene Felsblöcke. Schnorchler und ambitionierte Apnoetaucher finden hier ein weites Feld die Fauna und Flora der Naama Bay zu erkunden.
Es ist wirklich überraschend, was mit Sicherheit geboten werden kann. Die diversen Fischschwärme, die sich von den Badegästen nicht aus der Ruhe bringen lassen, beeindrucken schon zu Beginn. Dass es auch einige große Napoleon – Lippfische standorttreu in Ufernähe, an einem Riff in 5 Meter Tiefe hält, ist beeindruckend. Der kapitale Federschwanzrochen, der den Sandgrund nach Futter abscannt – bringt weitere Punkte. Im Vorbeiflug grüßt ein noch heranwachsender Adlerrochen und beim Nachmittagsschläfchen posiert die Hausriff – Seaturtle mit angesaugtem Schiffshalter völlig entspannt.  
Und da gibt es noch George.
George ist kapital.
Ein U-Boot von Zackenbarsch.
Er hat sich in einem futuristischen Gebilde aus  korallenbewachsenen Röhren, zusammengefasste, ausrangierte Teile des Sinai – Divers UW - Tarierparks, eingemietet. Das ganze Szenario könnte aus einer Raumschiff Enterprise Folge stammen. Doch es ist real und es ist auch ziemlich Verlass darauf, George dort zum Fotoshooting zu treffen.
Hat man das Gefühl von George genug Aufmerksamkeit geschenkt bekommen zu haben, dann bietet sich ein Abstecher zum aufrecht liegenden Wrack eines Elektroboots an.
Bis jetzt bewegten wir uns in Tiefen bis etwa 19 Meter. Das Riff kann aber noch mehr und führt in interessante Bereichen bis 27 Meter. Auch hier wieder mächtige Blöcke mit Korallenbewuchs und allem, was das Rote Meer an Fauna zu bieten hat. Dicke Taue auf dem Meeresgrund und um Felsen geschlungen erinnern an die Nutzung der Bucht als Hafen, was aber nun schon Jahre zurück liegt.

Tauchausfahrten

Von Sharm aus hat man Zugang zu den schönsten Tauchgebieten des Roten Meers im Schutz des Nationalparks Ras Mohammed.  Schon kurz vor der Küste fallen Steilwände auf über 800 Meter Tiefe ab. Diese Topografie bewirkte, dass sich keine Fischer ansiedelten, was die Entwicklung von Ansiedlungen natürlich auch verhinderte. Hier nahmen Menschen von je her kaum Einfluss auf das Unterwasserleben und das fühlt man auch heute noch. Ich kann mich aktuell nicht daran erinnern, entlang einer schöneren Steilwand getaucht zu sein, als der des Shark Reef.
Traumriffe und Traumwracks erreichen Sie mit Tagesfahrten von Sinai Divers. Ein bisschen Wetterglück gehört aber auch dazu. Die Thistlegorm blieb uns nach extra angesetzter Fahrt und Pick Up um 4:30 Uhr am Hotel verwehrt, weil sich zu hohe Wellen aufgebaut hatten. So musste die Ghazala 3 nach drei Stunden abdrehen und für uns nochmals die  Dunraven ansteuern, ein weniger spektakuläres Wrack, dessen Kiel nach oben ausgerichtet in bis 29 Meter Tiefe liegt. Man kann durch den gedeckelten Rumpf wie durch einen schwarzen Bergwerksgang hindurchtauchen, seitliche Öffnungen bringen genug Orientierungslicht hinein. Fotografisch interessant ist außen das Ruder und die Schraube.
Zurück zum Sharkreef. Das kennen viele, doch im Logbuch steht wahrscheinlich überwiegend der Begriff Yolanda. Die Yolanda war ein Frachtschiff, das mit Containern voll beladen war, im Sturm vor Ras Mohammed auf ein Riff neben dem Sharkreef auflief und sank. In den Containern des Frachters waren Sanitärartikel für im Bau befindliche Hotels in Sharm. So verteilten sich Toilettenschüsseln und Badewannen, eine nach der anderen oder noch gestapelt, in der Tiefe, kurz vor der Riffkante. Das Ambiente ist schräg und verständlich, dass viele Tauchgäste dort für sich ein abgegriffen komisches Foto schießen möchten, mit Taucher auf der Toilette oder in der Badewanne. Das hatte ja noch nie jemand vor ihnen versucht...
Ist man mit in Umweltfragen eingewiesenen Tauchern von Sinai Divers vor Ort, ist es nicht schwierig, zu ganz neuen Fotos dieser Wracksituation zu kommen. Die Yolanda liegt schon seit Jahren 800 Meter  tiefer, nachdem ein Sturm sie nach 10 Jahren oberflächennaher Position endgültig weggeblasen hatte. Die Überbleibsel erobert sich die Natur zurück. Sich jetzt auf eine Toilette zu setzen, ein Taucherbad zu nehmen, sollte man sich sparen. Die Renaturierung hat große Fortschritte gemacht, das solle respektiert werden.
Natürlich gibt es noch viele weitere lohnenswerte Spots zu betauchen , wie etwa Ras Umm Sid. Dort wachsen ab 17 Meter an einer Steilwand gigantische Gorgonienfächer in die Tiefe. Man kommt bei diesem Anblick aus dem Staunen nicht mehr heraus. Da schlägt das Herz von UW-Fotografen bis zum Hals. Mit einem Superweitwinkel oder Fisheye ist man an diesem Spot am besten ausgerüstet und wichtig ist das Model im Bild, damit man die wahre Dimension dieser Naturschönheit erahnen lassen kann.
Auf dem Rückweg einer Local - Tagestour wird oft noch ein dritter Tauchgang angeboten, wenn die Zeit dazu reicht. Near Garden, nicht weit vom Hafen, bietet sich etwa dafür an. Auch hier findet sich ein illustrer Querschnitt der Fauna und Flora des Roten Meers in moderaten Tiefen und relativ strömungsgeschützt. 
Die Gestaltung der Tauchgänge rund um Sharm und Ras Mohammed unterscheidet sich von denen entlang der Westküste des Roten Meers oder von Safaribooten aus. Für die Tauchboote gibt es keine Bojen, an denen sie festmachen könnten, angesichts der großen Wassertiefen unterm Kiel auch ein Ding der Unmöglichkeit. So werden die Taucher nahe an die Riffe und Untiefen herangebracht und auf Zeichen des Guides wird rasch ins Wasser gesprungen. Dann dreht das Schiff ab und wartet in sicherer Entfernung um die Taucher wieder an Bord zu nehmen. Die Sicherheitsdeko wird auch dazu benutzt, sich vom Riff zu lösen, um dem Boot ein ungehindertes Manövrieren zu ermöglichen.
Strömungen gehören hier zu den normalen Begleitern eines Tauchgangs. Daher gibt es bei den ausführlichen Briefings einen Plan A und Plan B, je nachdem, aus welcher Richtung und mit welcher Stärke die Strömung tatsächlich kommt. Wo es lang geht, entscheidet der Guide, der immer als erster im Wasser ist und die Lage überprüft. Alle Tauchgänge werden von einem Guide geführt, dann ist man auch sicher, tatsächlich all das zu sehen zu bekommen, was der Spot bietet.  

Ausgehend von den Tagesausfahrten mit Sinai Divers -  jeder Tauchgang generiert einen positiver Logbucheintrag mit Stern..

Fazit

Reist man nach Sharm el Sheikh ist die Kombination, mit den Red Sea Hotels und Sinai Divers die kostbaren Urlaubstage dort zu gestalten, einfach ideal.


Sinai Divers www.sinaidivers.com
ETI – der Spezialist für Ägyptenreisen: www.eti.de 
Sun Express: www.sunexpress.com/giris.php?lang=de 
Red Sea Hotels: www.redseahotels.com 

Diese Reportage wurde unterstützt von

ETI  SINAI DIVERS  Red Sea Hotels

Sun Express

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