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by Rainer Holland und Michael Goldschmidt 1.00

Wenn bei den vielfältigen Untersuchungen auf dem Weg zur Tauchtauglichkeitsbescheinigung der Programmpunkt "Sehschärfe" eher eine untergeordnete Rolle spielt, darf doch nicht übersehen werden, dass eine ausreichend korrigierte Fehlsichtigkeit erst die Voraussetzung für sicheres Tauchen und sichere Rückkehr ins Tauchboot oder an die Einstiegsstelle darstellt. Masken mit korrigierten Gläsern oder Contactlinsen, beides sind heute geeignete Mittel der fehlenden Sehschärfe zu begegnen. Neuerdings ist es sogar möglich die hohe Brechkraft des Wassers mit speziellen Contactlinsen auszugleichen, die Apnoetauchern oder Models völlig neue Dimensionen eröffnet.

In welchen Entfernungen muss ein Taucher gut sehen können?

a) Auf grosse Entfernungen, um an der Oberfläche sein Tauchboot oder die Einstiegsstelle, gegebenenfalls einen weiter entfernt schwimmenden Tauchpartner erkenn zu können.

b) Auf etwa 1m bis 5m, um unter Wasser mit dem Tauchpartner kommunizieren zu können.

c) Im Nahbereich, um die Instrumente inklusive einer Dekotabelle sicher ablesen zu können.

Diese kleine Übersicht macht deutlich, dass man auch beim Tauchen in allen Entfernungsbereichen gut sehen können muss. Dazu ist zu berücksichtigen, dass unter Wasser besonders der Gesichtssinn, also das Sehen, als Orientierungshilfe erster Ordnung einzustufen ist, da der Hörsinn auf Grund der höheren Schallgeschwindigkeit unter Wasser ganz ausfällt. An der Oberfläche wird die akustische Wahrnehmung ausserdem durch Neoprenkopfhauben und Wasser in den Gehörgängen eingeschränkt.

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Man wird wohl kaum eine Tauchbasis weltweit finden, in der Sehprobentafeln an der Wand hängen, um nebenbei einen Sehschärfetest seiner Gäste durchzuführen. In der persönlichen Verantwortung sollte aber auch die Frage nach der ausreichenden Sehleistung liegen. Aus Sicht des Spezialisten Rainer Holland wird nicht verlangt, dass eine Sehschärfe von 100% vorliegt, 50% auf die Ferne und mittlere Entfernung müssen sein. In der Nähe reicht es aus, die Instrumente ablesen zu können. Zum Vergleich, beim Führerschein - Sehtest müssen 70% erreicht werden.

Doch der visuelle Eindruck ist der Hauptgrund, warum man überhaupt taucht, so dass ansich hier alles dafür getan werden sollte, die Welt unter Wasser über den Gesichtssinn erleben zu können. Unter welchen Voraussetzungen kann man ohne Korrekturen in die Tiefe gleiten? Ausgehend von der bereits beschriebenen Grenze von 50% Sehleistung gilt als Grenzwert für beidseits Kurzsichtige eine ansich notwendige Korrektur von 1 dpt (Dioptrie) bzw. für jugendliche Weitsichtige von etwa 4dpt, die ohne entsprechende Masken oder Contactlinsen tauchen können. Vom Prinzip her ist eine solche Einteilung aber wenig sinnvoll, da nicht die Größe der Fehlsichtigkeit, sondern die erreichte Sehschärfe das entscheidende Kriterium darstellt - vergleichbar mit einem Gewichtheber, bei dem nicht die Größe seiner Muskeln, sondern das gehobene Gewicht entscheidend ist.

Reicht die Sehschärfe nicht aus, so sind Korrekturen über optische Tauchmasken oder Contactlinsen möglich.

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