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SCUBA Sicherheitstechnik

by Michael Goldschmidt 7.02

Peter Schreiner

Flaschen - TÜV: Gewichtsabestimmung

Prüfanlage für Kohlefaser-Verbundflaschen

Anlage zur Flaschentrocknung

Arbeitshalle SCUBA Sicherheitstechnik

Rollieranlage

Ventilsprüfstand

Geschäftsräume, Vordergrund Ventilschutzkappen

SCUBA Sicherheitstechnik

Auf höchstem Niveau engagiert sich die Firma SCUBA Sicherheitstechnik im oberbayerischen Haag für reine Atemluft in Tauchflaschen. Man widmet sich dort im Schwerpunkt der Wartung und TÜV – Abnahme von Druckbehältern, zu denen auch die Tauchflaschen gezählt werden. Für die überwiegende Zahl der Taucher ist das, was Peter Schreiner macht, so unsichtbar, wie die Luft, die sie atmen, denn kaum jemand hat selbst das Innere seiner Tauchflasche schon einmal inspiziert. Die Atemluft muss den verschiedenen verbindlichen Vorgaben und gesetzlichen Regelungen entsprechen und darf nicht durch Rost- oder Farbpartikel, Fette und andere Ablagerungen verunreinigt sein. An sich eine klare Sache also, aber hochgerechnet sollen etwa 70% der im Einsatz befindlichen Tauchflaschen große Abweichungen von der Norm aufweisen. 

Seit 1985 ist Peter Schreiner, Jahrgang 64, dem Tauchsport verbunden. Der gelernte Kaufmann arbeitete zunächst als Assistent, später als Tauchlehrer in Ägypten, auf den Malediven und in Deutschland. Nach zehnjähriger Berufserfahrung gründete er 1995 im oberbayerischen Haag die Firma SCUBA Adventure, ein Tauchsportfachgeschäft mit angeschlossener Tauchschule. Der Geschäftsbetrieb machte ihm rasch klar, dass im Schwerpunkt Tauchflaschen - Service in der Branche häufig sehr oberflächlich gearbeitet wurde. Anstatt dem Grundbedürfnis auf reinste Atemluft ernsthaft gerecht zu werden, füllen seiner Beobachtung nach viele Betriebe Luft oder Nitrox in ungeeignete Behälter, weil deren innere Beschaffenheit Anlass zur Besorgnis gibt. Korrosion, Rostpartikel, Ölspuren und Flüssigkeit dürften nicht gefunden werden, stellen aber in einem hohen Prozentsatz die Regel dar.

Bei dieser Ausgangslage war der nächste Schritt mehr als logisch, die Gründung einer weiteren Firma, der SCUBA Sicherheitstechnik im Jahr 1998 mit diesem Leistungsumfang: Prüfbetrieb zur fachmännischen TÜV - Abnahme, Instandhaltung und Instandsetzung von Druckgasbehältern und Taucherflaschen, Atemschutzgeräten für Druckluft und Sauerstoff sowie Druckluftflaschen, Sauerstoff-Flaschen und Kohlefaser-Verbundflaschen.

Das zusätzliche Engagement ließ keine Zeit mehr den klassischen Tauchsporthandel weiter zu betreiben, so dass Anfang 2002 die Firma SCUBA Adventure aufgelöst wurde.

Macht man sich mit den Aktivitäten von SCUBA Sicherheitstechnik vertraut, so fallen die Eigenentwicklungen des Unternehmens auf: Neue Flaschentrocknungsgeräte; modifizierte Rolliermaschinen zur Innenreinigung von Taucherflaschen; Ventilprüfstände und Prüfschläuche; Ventilschutzkappen nach GGVSE/ADR zum sicheren Transport von Taucherflaschen auf öffentlichen Straßen (gesetzlich vorgeschrieben für gewerbetreibende sowie für Privatpersonen); Vertrieb und Wartung von Hochdruckkompressoren.

Darüber hinaus beschäftigt man sich mit verschiedenen Regelwerken die in dieser Branche wichtig sind, so der Druckgeräterichtlinie, Betriebssicherheitsverordnung, Technische Regeln Druckgase, Gefahrstoffverordnung, Technische Regeln Gefahrstoffe, Regeln für den Einsatz von Atemschutzgeräten sowie die GGVSE/ADR. Peter Schreiner ist weiterhin als Fachreferent bei verschiedenen Events tätig, wie z.B. den Taucher - Tagen. Seminare für Tauchclubs, Feuerwehren und andere Institutionen runden das Lehr- und Informationsangebot ab. Seit 2001 unterhält SCUBA Sicherheitstechnik ein kostenloses Beratungstelefon für Taucher.

Umfangreiches Know How steckt in den Maschinen, die SCUBA Sicherheitstechnik selbst einsetzt und auch an andere Prüfbetriebe verkauft. An sich müsste jeder mit der TÜV – Abnahme betraute Betrieb vergleichbar ausgestattet sein, wie SCUBA Sicherheitstechnik, doch der Weg dahin scheint noch weit.

Peter Schreiner nimmt selbst Stellung zur aktuellen Situation und Praktiken rund um die TÜV – Abnahmen: „Ich stelle fest, dass in den Prüfbetrieben zur TÜV - Abnahme der Druckgasbehälter sowie in vielen Tauchshops/schulen auf die einschlägigen Regelwerke nicht viel Wert gelegt wird und dass Prüfbetriebe, in Zusammenarbeit mit den Sachverständigen des TÜV, die Tauchflaschen weder innen reinigen und trocknen, noch die Flaschenventile mit zur Prüfung vorgestellt werden, obwohl dies gemäß Betriebssicherheitsverordnung, Technische Regeln Druckgase sowie nach dem Verkehrsrecht zwingend erforderlich ist. In diesen Fällen kann nicht unterstellt werden dass die Prüfungen im vollen Umfang gemäß Betriebssicherheitsverordnung und Technische Regeln Druckgase durchgeführt wird.

Der Kunde bekommt seine Tauchflasche nach der TÜV - Prüfung deshalb oft in einem schlechteren Zustand zurück, als er sie abgegeben hat. Sie wurde etwa nach der Wasserdruckprüfung nicht getrocknet oder außen deutlich verkratzt, ein Zustand der für mich nicht tragbar ist. Hier wird der Verbraucher getäuscht.

Im Klartext heißt das, Kunden, gleich ob Taucher, Rettungskräfte wie Feuerwehr, Wasserwacht, DLRG und andere bezahlen für eine Dienstleistung die nicht zu 100 Prozent erbracht wurde. Seitdem ihm dies klar wurde, ist er Beschwerdeführer gegen den TÜV Süddeutschland vor dem Bayerischen Staatsministerium für Verbraucherschutz und ist immer bemüht den Tauchern weiterzuhelfen. Deshalb hat er auch ein Beratungstelefon für Taucher und Rettungskräfte eingerichtet.Dieser Missstand ist aber nicht nur in Bayern so, es handelt sich hier um ein bundesweites Problem.

Deshalb steht die SCUBA Sicherheitstechnik unter dem Motto „Technik für das Leben“ mit dem absoluten Ziel sicherheitstechnisch und atemphysiologisch einwandfreie Tauchflaschen an den Kunden zurückzugeben.“

Weiter meint Peter Schreiner: „Ich behaupte dass in Deutschland 70% der sich im Verkehr befindlichen Flaschen in einem inneren Zustand befinden, der sehr bedenklich ist. Es müssen sicherheitstechnische und atemphysiologische Aspekte unbedingt berücksichtigt werden. Man bedenke allein, dass ein inneres Vereisen der Lungenautomaten immer mit Feuchtigkeit in den Flaschen in Verbindung steht.

Die Anforderungen an die Qualität der Atemluft ist in der EN 12021 (vormals DIN 3188) niedergelegt, wobei kurz zusammengefasst folgende Kriterien spezifiziert sind:

Reinheit in Bezug auf schädliche Gase, z.B. Dämpfe, Schwebstoffe, Fremdstoffe. Zulässiger Grenzwert für Kohlenmonoxid 15 ml/m3, zulässiger Grenzwert für Kohlendioxid 500 ml/m3. Zulässiger Wassergehalt bei 200 bar maximal 50mg/m3, bei 300 bar maximal 35 mg/m3. Die Atemluft muss geschmackfrei und geruchlos sein.

In der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sowie in den Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), hier TRGS 900, sind die maximalen Luftgrenzwerte u.a. für Eisenoxid sowie Aluminiumoxid gemessen als Feinstaub mit 6mg/m3 festgelegt. 

Hier wird es also noch viel Arbeit für uns geben um die Taucherflaschen vom IST - Zustand in den SOLL - Zustand zurückzuversetzen.

Wir empfehlen den Tauchern immer eine jährliche Innensichtprüfung der Flaschen durchführen zu lassen. Nur so kann die Sicherheit sowie die atemphysiologische Reinheit ermittelt werden. Die Taucher können sich hinsichtlich der TÜV-Prüfung oder Instandsetzung ihrer Taucherflasche selbstverständlich direkt an uns wenden. Der Tauchsporthändler ist in der Regel ein Zwischenhändler, der nicht beauftragt werden muss, denn TÜV oder DEKRA unterhalten keine eigenen Prüfstätten sondern entsenden lediglich die Sachverständigen zu den jeweiligen Prüfbetrieben.“

Entwicklung der SCUBA Sicherheitstechnik Spezialgeräte

Die Flaschentrocknungsgeräte wurden so konzipiert, dass sie leistungsstark und kompakt sind und in jeder Werkstatt Platz finden. Es können zwei Flaschen gleichzeitig getrocknet werden.

Auf den modifizierten Rolliermaschinen zur Innenreinigung können max. 4 Flaschen mit Volumina bis 15 l aufgelegt werden. Diese Maschinen sind vom Antrieb (Antriebswalze) her stufenlos regelbar, was ermöglicht, die Fliehgeschwindigkeit der Schleifkörper im Inneren dem Flaschendurchmesser anzupassen. Nur so wird ein optimaler Abrieb der Korrosion bei Stahlflaschen erreicht sowie das Entfernen von Aluminiumoxid bei Aluflaschen gewährleistet. Durch selbst entwickelten Spezialschleifkörper, Entfettungscompound, Schleifmittel in Pulverform und Wasser, die in einer genauen Rezeptur in die Flaschen eingefüllt werden, erreicht man die hohe Reinheit im Flascheninneren. Nach dieser Bearbeitung ist auf Wunsch der Weg frei die Druckgasflaschen innen einer sehr wirkungsvollen ANTI - Korrosionsbehandlung zu unterziehen. Dies geschieht durch anorganische Salze

Weitere Dienstleistungen

Die Ventileinschraubgewinde der Flaschen werden mit Siederohrbürsten gereinigt.

Am Ventilprüfstand bzw. Prüfschlauch ist es möglich die Flaschenventile auf Funktion und Dichtheit zu Prüfen.

Die Flaschenventile werden montiert und die Drehmomentwerte der Flaschenventile eingehalten. Dazu bietet man Flaschenspannvorrichtungen sowie die entsprechenden Werkzeuge an.

Auch die Prüfung von Kohlefaser-Verbundflaschen im Wasserbadmantel wird geboten. Bei dieser Prüfung wird die permanente Ausdehnung der Flasche an einer Wassersäule in Prozent ermittelt.

Ein weiteres Produkt des firmeneigenen Erfindergeistes ist die Ventilschutzkappe. Diese ist für jeden Laien an die Taucherflasche zu montieren und erfüllt die GGVSE bzw. den ADR. Die Verwendung eines Ventilschutz ist für Gewerbetreibende, z.B. Tauchsporthändlern, sowie nach der neuen GGVSE/ADR auch für Privatpersonen beim Flaschentransport im KFZ zwingend vorgeschrieben.

Service

Servicecenter Deutschland und Verkauf von AEROTECNICA COLTRI Hochdruckkompressoren. Ersatzteile und Wartungsartikel wie Filter, Triplex usw.

Kontakte

Zum Thema “Ist der Tauchsport atemphysiologisch bedenklich?” Aluminium und Zentralnervensystem - enge Verbindung mit dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster, Akademisches Lehrkrankenhaus der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel, Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. H.J. Naurauth

Schifffahrtmedizinisches Institut der Marine, Dr. Bettinghausen

SCUBA Sicherheitstechnik
Technik für das Leben !
Föhrenstraße 1
83527 Haag i.OB.
Tel.: 08072-8286
Fax: 08072-374649
eMail: info@scuba-sicherheitstechnik.de   Website
BERATUNGSTELEFON: 08072 - 8286

>>> Report Nitrox- und Pressluftflaschen

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