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by Alexa Goldschmidt 9.04

Partnercheck

Übung Tarieren

Mit dem blauen Pickup zum Nordriff

Familienfoto: TL Peter Schinck, Alexa, Alexas Mutter Ulli

Peter Schink und Alexa

Nach der CMAS - Tauchsport - Grundausbildung auf Elba ging es nun einen Schritt weiter. Ausgestattet mit Atemregler, Anzug, Flossen und Computer von Mares hatte Alexa die nächste Stufe ihrer "Taucherkarriere" vor sich. Schon vorab sei verraten, dass trotz der Kritik an einzelnen Übungen ihr die Sache so viel Spaß machte, dass sie dann jeden Tag mit ihrem Tauchlehrer Peter im Roten Meer verschwand...   


Hallo Leute. ich bin wieder da. Ich hab im Urlaub meinen PADI Openwater - Juniordiver gemacht, in Ägypten / El Quseir, an der Sub Aqua Tauchbasis von Peter und Andrea Schinck. Mein supercooler Tauchlehrer war Peter. Der ist total nett und für jeden Spass zu haben.

Mein PADI Openwater Juniordiver bestand aus 4 Tauchgängen.

1.Tauchgang

Jedes Mal, bevor wir ins Wasser gingen gab es einen Check beim Tauchpartner, ob z.B. alle Gurte richtig geschlossen sind, ob etwas verdreht ist oder wo der Oktopus (Reserveatemregler) meines Tauchpartners erreicht werden kann.
Nachdem jeder von uns beiden, also Peter und ich, den Partnercheck abgeschlossen hatten, fuhr  uns der blaue Pickup entweder ans Nordriff oder wir gingen zu Fuß direkt ins Südriff. Beim ersten Mal sind wir im Südriff getaucht. Am Anfang war es voll ungewohnt so viele bunte Fische, dazwischen entdeckten wir auch ein paar Rochen. Erst einmal schauten wir uns in Ruhe die Fische an, als wir das  Riff entlang tauchten. Auf dem Rückweg, im flacheren Wasser,  zeigte mir Peter Übungen – wie etwa die nicht so geliebte Aufgabe die Maske halb voll mit Wasser zu füllen und dann auszublasen und dann der „Horror“, die Maske ganz abzunehmen, 5 Meter zu tauchen und wieder aufzusetzen und auszublasen. Im Salzwasser brennen meine Augen immer, deshalb  mag ich dies nicht besonders gern. Weitere zwei Übungen sind das Austarieren mit dem Jacket und einen Luftmangel anzeigen um dann beim Partner aus dem Octopus zu atmen..
Als wir die Übung das erste Mal durchführten, vergaß ich das Zeichen für Luftmangel zu geben und Peter schaut mich selenruhig an im Wasser und ich wartete ohne Atemregler im Mund, dass er mir seinen Octopus reicht.  Da wurde mir das Warten zu blöd geworden und ich hab mir seinen zweiten Atemregler einfach genommen. Tja das war wohl ein Eigentor...
Wir sind bei diesem Tauchgang maximal 14 Meter tief getaucht und am Anfang hatte ich Probleme mit dem Druckausgleich das sich dann aber schnell legte. Das war es eigentlich schon am ersten Tauchtag.

Die weiteren Tauchtage

Am zweiten Tag sind wir wieder ins Südriff gegangen und wie schon beim ersten Tauchgang gab es einen ausführlichen Check an der Tauchausrüstung. Dann zogen wir uns im flachen Wasser die Flossen an. Zu Beginn tauchten wir wieder das Riff entlang und ich fand ein neues Hobby. Ihr kennt doch sicherlich diese kleinen Fadenwürmer die an Korallen wachsen. Wenn diese eine Bewegung spüren, ziehen sie sich zusammen. Das hab ich öfters ausprobiert.  Wir tauchten diesmal bis 15 Meter tief und sahen unter uns einen großen Schwarm Barrakudas.
Anfangs hatte ich wieder Probleme mit dem Druckausgleich (das waren wohl die Reste einer bereits abgeklungenen Erkältung) doch das legte sich schnell.  Als wir umkehrten um wieder PADI - Übungen zu machen, trafen wir die Gruppe vom Tauchlehrer Thomas, die auf dem Weg war ums Riff zu tauchen. Zuerst sollte ich das Austarieren zeigen und dann die Maskenübung. Heute war ich echt kurz davor mich zu weigern doch schließlich konnte mich Peter doch überzeugen diese Übung zu machen. Als wir aus dem Wasser waren und unsere Ausrüstung versorgten, kam die Gruppe von Thomas zurück und was diese erzählten, hätte mich fast zum Platzen gebracht, sie hatten doch tatsächlich Delfine gesehen und wenn wir nur zwei Minuten länger geblieben wären hätte ich sie auch getroffen. Schade.
Am dritten Tag passierte nichts Außergewöhnliches. Wir machten die gleichen Übungen wie bei den vorhergehenden Tauchgängen oder doch, da fällt mir ein, wir hatten eine ziemlich traurige Entdeckung gemacht (als Kolumbus damals dachte hätte Indien entdeckt, hatte er wenigstens einen Grund zum feiern obwohl es Amerika...) also wir hatten ein toten Blaupunktrochen gefunden und das war nicht gerade sehr vergnüglich.
Und dann noch der vierte und letzte Tauchgang in der Geschichte des PADI Tauchscheines...
Also, an diesem Tag wurden alle praktischen Übungen nochmals absolviert  und mir wurde ein theoretischer Test angekündigt. Ich war natürlich schon total aufgeregt, schaff ich es oder schaff ich es vielleicht auch nicht, kann ja alles möglich sein oder?
Na ja, jedenfalls haben wir bei diesem Tauchgang ein Karettschildkröte gesehen (das erkennt man an dem gezackten Rand des Panzers)  und das war schon ein absolutes Highlight für mich, das kann man ja verstehen oder? Man sieht ja nicht alle Tage „Ali“, die berühmte Karettschildkröte vom Südriff. Das ist schon was besonderes da kann ich mir was drauf einbilden.
Und dann kam dieser „Horror“, dieser allerschlimmste Schrecken, der Bösewicht der Finsternis, der absolute Alptraum: Der Test.
Aber siehe da, von hundert Fragen hatte ich lediglich drei falsch beantwortet und das ist überhaupt nicht tragisch!
“Wer kann der kann“ oder  “es liegt einem oder es liegt einem nicht“

So, jetzt hab ich mein Brevet und fühl mich nach der Ausbildung bei Peter wirklich fit. Ich hab jetzt schon fast 20 Tauchgänge und werde sicher weitermachen.

Ciao, bis zum nächsten Mal!


PADI Junior Open Water Diver
Mindestalter 10 Jahre
Tiefenlimits 10 / 11 Jahre bis 12 Meter
Tiefenlimit ab 12 Jahre (empfohlen nach dem Kurs) 18 Meter
bis zum Erreichen der ersten 20 Tg. Begleitung durch Tauchlehrer erforderlich

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