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Die Tauchkids des Divers auf der f.re.e 2012

Panoramakino

Tauchbecken

Vor der Eventbühne

Kanushow

Schnuppertauchen

Messestand Tauchsport

Aquanautec

Polizeitaucher

Bundeswehr - Feldjäger (Militärpolizei)

Michael Weber - DIVERS Indoortauchcenter

Jürgen Steiger (links) Organisation Tauchsport Messe f.r.e.e

Halle 5 Tourismus

VIT - Verband internationaler Tauchschulen

Die f.re.e mit ihren Themen rund um alle Freizeitaktivitäten lud 2012 zum 4. Mal in die Messehallen in München Riem. Immer noch wird schüchtern auf die Wurzeln dieser Messe hingewiesen, die aus der CBR, der Caravan, Boot und internationaler Reisemarkt entstanden war. Mittlerweile hat sich das Kind  emanzipiert und etwas geschafft, auf was bundesweit Messeveranstalter nur neidisch machen kann, bei einem Besucherplus von 25%.

Ganz ehrlich, es ist nicht einfach in Bayern, gar in München, eine Messe zu veranstalten, die das behäbige lokale Publikum hinterm Ofen hervorlockt. Da ist man doch gewohnt, dass die gebratenen Tauben direkt in den Mund flattern und der Champagner zum Nachspülen zeitnah gereicht wird.
Einer Messe boot in Düsseldorf, die seit Jahrzehnten thematisch den Wassersport für sich vereinnahmt, kann man nicht paroli bieten, da muss man sich ein anderes Konzept einfallen lassen.
Konzeptionell ist die Halle 3 der boot (Tauchsporthalle) mit Blick auf die Wassersporthalle der f.re.e deutlich professioneller, da hapert es noch in Bavaria. Aber das ist nicht allein den Ausstellern anzulasten, da gibt es Hürden von Seiten der Messe München, die es in Düsseldorf nicht gibt.
Ein No Go ist etwa das Panoramakino aus hiesiger Brandschutzeinschätzung nur mit einer kaum lichtabsorbierenden Gaze abdecken zu dürfen, weil die notwendige vollständige Verdunkelung den Sicherheitsbestimmungen widersprechen würde. Erst eine beherzte Eigeninitiative, die für eine Verdunkelung tätig wurde, machte aus dem visuellen Dünnbier optisch eine kräftige Suppe. Dieses Problem gab es in Düsseldorf nicht. Auch nicht, dass sämtliche Elektrokabel rund um das Kino geklaut worden waren, sehr wohl aber im reichen München. Da musste zum Morgen des Messebeginns erst mal neu verkabelt werden.     
Überhaupt hat man das Thema Klauen in Düsseldorf mittlerweile besser im Griff, bei dieser f.re.e sollte man als Aussteller sein Hab und Gut denn doch immer in Sichtweite gehabt haben oder gut verräumt, denn da gab es eine Menge Begehrlichkeiten von unlauteren Besuchern.
Nach Jahren des „Abwartens“, der „Messebeobachtung“, stünde es den etablierten Labels gut zu Gesicht, mit Ständen in eigener Regie dem Tauchsportsektor Format zu verleihen. Hier einzig diversen Händlern das Marketing zu überlassen, das dann natürlich im wahrsten Sinne des Wortes verwässert ist, erinnert an die Blockadehaltung der Linken bei Beschlüssen im Bundestag. Das ist doch etwas peinlich, bedenkt man, dass wenigstens 6 der großen Tauchsportlabels mit Vertretungen in Deutschland ihren Sitz in Bayern haben.
Und etwas provinziell wirkte der Tauchcontainer der Feuerwehr. Schön, dass überhaupt eine Möglichkeit der Tauchdemo vor Ort war, aber hier wurde im 4. Jahr an der falschen Stelle gespart.  

Weg von der Standpauke, hin zum Empfinden als Besucher.

Die Wassersporthalle, im Kern das Tauchgeschehen, wirkte aktuell aufgeräumter, besser strukturiert und professioneller, als in den drei zurück liegenden Jahren. Da gab es keine Ständchen von  1 m² Fläche mit schief hängendem Backgroundposter und Antipromoter dahinter im Wintermantel wie 2011. Das hier hatte nun schon Biss, die angebotene Ware auch zu verkaufen.
Die Wasseraktivitäten Tauch- und Kanusport bestimmten mit zwei großen Becken, dazwischen die Aktionsbühne, die Mitte der Halle. Schnuppertauchen wurde überwiegend von Jugendlichen genutzt und da gab es immer wieder leuchtende Augen. Bei den Kanuten führten erfahrene Kids und ältere Sportler vor, welch atemberaubende Action mit den kleinen Booten möglich ist.
Besonderen Applaus erhielten die Tauchkids des DIVERS – Indoortauchcenters, die das Apnoe- und Gerätetauchen in ihrer Altersklasse souverain vorstellten.
Wer kaufen wollte, dem blieb der Geldbeutel nicht in der Tasche stecken. Örtliche Shops hatten ihren Laden in der Halle aufgebaut, weit über dem Maß dessen, was unter den eigenen vier Wänden möglich wäre, sogar bis aus Berlin kamen Anbieter. Und: Alle gingen mit einem zufriedenen Lächeln am letzten Messeabend aus der Halle.
Der Ausflug in die Hallen mit Vorstellung der Reisedestinationen vermittelte Urlaubsgefühle pur. Und so ist gut zu verstehen, dass einer Umfrage zufolge 86% der Besucher planen nach der Messe entsprechend zu buchen.
Nur bei Ägypten klappte der Messeauftritt nicht so ganz. Ein schöner Stand, der sich aber mit den erforderlichen Ansprechpartnern nur sehr zögerlich im Tagesverlauf einsatzbereit zeigte. Da scheint der Nachholbedarf an europäische Standards wohl größer geworden zu sein nach der „Revolution“, statt kleiner.

Fazit

Die f.re.e hat sich absolut emanzipiert und die konzeptionelle Ausrichtung ist gut. Hier darf aber kein Stillstand eintreten, es gibt noch viel zu tun, eine wirklich selbstbewusste Messe im  Wassersportumfeld, speziell den Tauchsport, zu werden. 


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