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Erwähnt man im Gespräch den Namen Mauritius, so fallen prompt Stichworte wie „die blaue Mauritius“, Mauritius-Tee, Zucker ... und tatsächlich spürt man auf dieser Insel den Hauch der ehemaligen Kolonialherren. Man meint aus den mondänen Villen reicher Herrschaften vergangener Tage Unterhaltungen zu edlem Tee aus chinesischem Porzellan genippt zu hören. Oder man meint in manchem der vielen Zuckerrohrfelder Sklaven ihre Lieder zur harten Arbeit unter sengender Sonne singen zu hören. Obwohl Mauritius seit Jahrzehnten unabhängig ist, versprüht es nach wie vor den alten Charme und macht vergessen, dass selbst die einst so florierende Zuckerproduktion am stagnieren ist, denn man sucht international günstigere Produzenten.

Die Anreise erfolgt günstigstenfalls per Direktflug. Hier lohnen sich Preisvergleiche, denn nach und nach öffnet sich der Flughafen von Mauritius auch weiteren Fluggesellschaften, als der Air France, was den hohen Preis langsam drücken sollte. Je nach Startflughafen in Deutschland landen Sie nach langen 11h Flug in unangenehm eng bestuhlten Fliegern (denken Sie an ausreichend Bewegung und viel Flüssigkeit!) auf dem ... Flughafen, von dem aus man schlimmstenfalls etwa 2 h zum Hotel zu fahren hat. Die Architektur des nächstgelegenen noblen Hotels „Shandrani“ mutet auf den ersten Blick allerdings sehr einfach an, was nach dem Betreten der Anlage aber deutlich widerlegt wird.

Land und Leute

Mauritius, mit einer Fläche von 1.860 km²  zählt 1.220.481 Einwohner (Stand Juli 2004) und ist von der Verwaltungszugehörigkeit her seit 12. März 1968 ein unabhängiger Staat (von Großbritannien und Nordirland).
Mauritius liegt im Indischen Ozean. Im Westen ist als nächst größere Insel Madagaskar etwa 900 km entfernt. Bis zum afrikanischen Kontinent sind rund 1.800 km zurückzulegen. Der höchste Punkt der Insel ist der Berg „Piton de la Petite Rivière Noire“ mit 828 m.
Der Staat Mauritius besteht aus zwei Inseln und zwei Inselgruppen. Als erstes wäre da Mauritius selbst, die größte Insel des Landes, auf der auch die Hauptstadt Port Louis liegt. Die zweite Insel heißt Rodrigues und zählt rund 30.000 Einwohner. Sie liegt ca. 600 km östlich auf ungefähr der gleichen Höhe. Zusammen mit der französischen Insel Réunion bilden diese beiden Inseln die Maskarenen. Die Cargados-Carajos-Inseln liegen ca. 500 km nordöstlich von Mauritius. Diese Inselgruppe hat eine Länge von ca. 100 km und erstreckt sich von Nord nach Süd. Die Agalega-Inseln liegen über 1.000 km in nördlicher Richtung von Mauritius entfernt nahe den Seychellen. Die Hauptinsel Agalega hat zirka 50 Dauereinwohner, sie leben vom Fischfang.
Das Klima ist tropisch. Die Jahres - Durchschnittstemperatur liegt an der Küste bei 23,3 °C und auf den Höhen bei 19,4 °C. Die relative Feuchtigkeit variiert zwischen 70 % an den Küsten und 90 % bis 100 % in den Bergen. Der Winter geht von Mai bis November und ist relativ trocken, wohingegen der Sommer von November bis Mai recht feucht ist. Da die Berge nicht wie auf Réunion besonders hoch sind, ziehen täglich Wolken über Mauritius, die sich über dem Indischen Ozean gebildet haben und regnen irgendwo auf der Insel ab. Ist man also viel unterwegs, sollte stets ein Regenschutz für die meist sehr kurzen Schauer dabei sein.
Die offiziellen Sprachen sind Englisch und Französisch, wobei Englisch die offizielle Amtssprache und Sprache der Bildungseinrichtungen ist, während Französisch als Sprache der „Eliten“ angesehen wird, obwohl die Franzosen das Land schon seit über 200 Jahren nicht mehr beherrschen. Morisyen, eine Kreolsprache, die auf dem Französischen basiert, wird von einem großen Teil der Bevölkerung im Alltag verwendet. Weiterhin werden auch einige asiatische Sprachen gesprochen, vor allem indische Dialekte.
Die am weitesten verbreitete Religion ist der Hinduismus, dem etwa die Hälfte der Bevölkerung angehört. Der Großteil der anderen Hälfte gehört dem Islam oder dem Christentum an. Der Hinduismus wurde von den indischen Arbeitern nach Mauritius gebracht, die von den Engländern nach Abschaffung der Sklaverei auf den Zuckerrohrplantagen eingesetzt wurden. Etwas mehr als die Hälfte der Einwohner stammt vom indischen Subkontinent ab. Gut 43 Prozent sind sogenannte Kreolen (ehemalige Sklaven aus Afrika, teilweise mit anderen Gruppen vermischt). Drei Prozent der Mauritianer sind chinesischer Abstammung, die weiße Minderheit ist noch etwas kleiner. Ureinwohner gibt es nicht, da Mauritius vor der Kolonialisierung unbewohnt war.

Essen und Verpflegung

Mauritius ist durchaus günstiger, als man in Anbetracht des meist relativ hohen Reisepreises denken mag. Dieser vordergründig hohe Preis resultiert aber bei Pauschalangeboten eher aus den üppigen Flug- und Hotelpreisen. Wer gern selbst die Wahl der Unterkunft (z.B. private Pensionen und Bungalows) und Verpflegung übernehmen möchte, der kann gut und günstig in verschiedensten Restaurants speisen. Lediglich in dem vom Tourismus mittlerweile verwöhnten Ort Grand Baie muss etwas tiefer ins Portemonnaie gegriffen werden. Die Shoppingcenter und „Tante Emma“ Läden sind meist in asiatischer Hand. Selbstverpflegung ist daher günstig, aber eben auch etwas gewöhnungsbedürftig. 

Shopping

Auf Mauritius zahlt man mit der Rupie. Es empfiehlt sich, diese direkt am Flughafen zu tauschen, da die Hotels meist einen Aufpreis oder schlechteren Kurs berechnen. Die Insel ist auch was das Shopping betrifft fest in asiatischer Hand, feststellbar an den hauptsächlich angebotenen Lebensmitteln und weiteren Waren, aber auch am Preis. Hier wird ein reger Handel mit Plagiaten von Design-Mode betrieben. Wer sich einmal unter die Einheimischen mischen möchte, dem raten wir, nach Port Louis zum (überdachten) Zentralmarkt oder auch „Port-Louis-Bazar“ zu fahren. In der Nähe des Hafens und des alles überragenden roten Towers einer Bank findet man diesen in einer Seitengasse verlaufend. Hier wird mit allem gehandelt, was man sich nur denken kann, von getrockneten und für Europäer undurchschaubaren Meeresfrüchten bis hin zur „Marken-Jeans“. Man muss sich jedoch auf eine gewisse Aufdringlichkeit der Basarhändler einstellen. Wer sich nicht in dieses wirre Getümmel stürzen möchte und es fürs Einkaufen gediegener mag, der findet gleich gegenüber, direkt am Hafen, zwei neue ebenfalls, überdachte Shoppingcenter: Die „Caudan Waterfront“ in postmodernem Kolonialstil erbaut, mit vielen Boutiquen und Schmuckgeschäften. Ist noch Geld übrig und lockt das Spielfieber, hier findet sich auch das Kasino von Port Louis.

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