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Zielgruppe Schnorcheln Apnoe

Mares Freitauchcomputer Smart Apnea © UWW

by Michael Goldschmidt 10.15

Mares Freitauchcomputer Smart Apnea

Mares Freitauchcomputer Smart Apnea

Mares Freitauchcomputer Smart Apnea

Mares Freitauchcomputer Smart Apnea

Nachdem Mares schon früh einen speziell für Freitaucher konzipierten Computer auf den Markt gebracht hatte, war es lange Zeit still rund um das Thema eines möglichen Nachfolgemodells. Aber jetzt ist es da, der SMART APNEA. UnterWasserWelt ging damit atemlos unter Wasser.

Der neue Apnoecomputer ist als klassisches Armbandmodell natürlich auch alltagstauglich, Uhrzeit und Temperatur werden klar und kontrastreich auf dem runden Display angezeigt, als Ring aus sich addierenden Punkten werden die Sekunden visualisiert. Im Layout der Anzeige geht der Sekundenring etwas unter, weil das Display von einer Minutenskala eingerahmt ist, die deutlicher wahrgenommen wird.  Sekunden sowie das Datum als Digitalanzeige können im Uhrmodus abgerufen und Weckzeiten eingestellt werden.  Auch zwei Zeitzonen sind möglich. Um den Smart Apnea beim Schwimmen oder anderen Wassersportaktivitäten zu tragen, kann der automatisch bei 1,2 Meter Tiefe startende  Tauchgangmodus deaktiviert werden.
Das moderne Design macht die Entscheidung leicht,  das gute Stück  täglich zu tragen. Unauffällig schwarz/grau oder peppig orange/grau stehen zur Wahl. Wir würden orange/grau bevorzugen.
Das klare, kontrastreiche LC Display ist beleuchtbar und lässt sich gut ablesen.
Nachdem Freitaucher längst nicht mehr nur im Meer aktiv sind, reagiert der Apnea Smart automatisch auf die Höhenlage des Gewässers, damit der Nullpunkt der Tauchgangmessung korrekt kalibriert wird. Diese Eigenschaft ist in der deutschen Anleitung etwas missverständlich wiedergegeben.  Die Tiefenanzeige wird durch die Wahl des Modus Salzwasser oder Frischwasser exakt kalibriert. Dazu ist sogar die Dichte des Wassers (Salzgehalt) genau einzustellen, so dass wirklich korrekte Tiefenmessungen erfolgen.
Obwohl sich der Apnea Smart auch selbständig in den Tauchmodus versetzen kann, ist vor dem Beginn einer Tauchsession die manuelle Aktivierung angeraten, da die Automatik mit einer Zeitverzögerung bis zu 20 Sekunden reagiert.
Mit einer Reihe von akustischen Hinweissignalen wird der Computer als persönliches Instrument konfiguriert. Sie können Signale erhalten beim Ablauf der individuell gewählten Oberflächenpause, zum Ablauf eines Countdown, beim Überschreiten der Ab- und Aufstiegsgeschwindigkeit, beim Tiefenintervall (etwa alle 5 Meter), beim Erreichen einer festgelegten Maximaltiefe oder Tauchzeit.
Interessant ist die vom Computer generierte Festlegung der Oberflächenpause, die abhängig ist von der Zeitdauer des vorangegangenen Tauchgangs. Hier hat der User die Möglichkeit den T-Faktor konservativ zu modifizieren und so die Oberflächenpause zu verlängern. Sollte die Pause unterschritten werden, ertönt für 20 Sekunden ein Warnton.
Interessant ist die Warnung vor Dehydrierung, die im Display nach einer vorgewählten Zeitdauer erscheint und daran erinnert, Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Die Tauchgangdaten werden im Intervall von einer Sekunde aufgezeichnet. Im Logbuch sind  bis zu 30 Stunden speicherbar. Das geschieht normalerweise im Rahmen von Sessions, also der Zusammenfassung einer Reihe aufeinander folgender Abstiege. Es werden die Gesamtdaten erfasst und der Zugriff auf jeden einzelnen Tauchgang ist gegeben. Die exakte Abbildung mit Tiefengrafik wird nach dem Auslesen der Logbuchdaten auf einen PC ermöglicht. Das dafür erforderliche Interface mit USB Anschluss wird optional angeboten. Wir meinen, dass es Sinn macht, ein digitales Logbuch einzurichten. So werden nicht nur alle Sessions protokolliert, also auch jene, die automatisch aus dem Speicher des Apnea Smart herausfallen, wenn neue Aktivitäten stattfinden, man kann außerdem kontinuierlich seine Leistungsveränderungen beobachten.
Das Handling gefällt uns. Obwohl nur zwei Drucktasten durch die Einstellungen führen, geht das kinderleicht und nahezu intuitiv. Die Kapazität der handelsüblichen CR2430 Batterie reicht für etwa 2 Jahre mit 200 Tauchstunden. Wer meint, Strom sparen zu wollen, weil der Computer nur beim Tauchen getragen wird, kann ihn in einen Schlafmodus versetzen.
Obwohl der Batteriewechsel durch den User in der Anleitung genau beschrieben und von einer Reihe von Grafiken begleitet ist, wird geraten, dies durch einen autorisierten Fachhändler machen zu lassen. Dafür gibt es ein Kit, das auch einen neuen O-Ring beinhaltet.
Das Kunststoffgehäuse macht einen robusten Eindruck. Das Display liegt vertieft hinter kratzfestem Mineralglas dessen Rad von einem Edelstahlring geschützt ist.

Fazit

Mares ist mit dem Apnea Smart wieder up to date im Wettbewerb. Die Softwareausstattung, das Bedienkonzept und das Design gefallen. Das USB Interface sollte man sich auf jeden Fall dazu gönnen.


Fakten

Hersteller: Mares
Typ: Apnea Smart
Anwendung: Freitauchcomputer
Material: Gehäuse Kunststoff, Display Mineralglas
Farbe: Grau/Schwarz, Orange/Schwarz
Tiefe max.: 150 Meter
Logbuch: 30 Stunden / 9 Sessions
Auflösung: 10cm bis 99,9 Meter, 1m ab 100m
Kompensation der Höhenlage: Automatisch
Modi: Uhr (2 Zeitzonen), Chronograph, Countdown, Pre-Dive, Logbuch, PC, Info
Alarme: Individuell für alle Aktivitäten
Beleuchtung: Ja
Besonderheiten: Dichte des Wassers genau einstellbar, Dehydrierungswarnung
Batterie: CR 2430, 2 Jahre mit 200 Tauchstunden
Preis: ca. € 279,-
Preis Interface: ca. € 69,-
www.mares.com 

 

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