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by Ilka Weber 4.07

mares Nemo Wide am Trockentauchanzug © UWW

mares Nemo Wide im Testeinsatz © UWW

mares Nemo Wide Ablesbarkeit unter Wasser © UWW

mares Nemo Wide © mares

mares Nemo Wide Display © UWW

mares Nemo Wide Rückseite m,it Batteriefach, Tiefensensor, Interfaceanschlus © UWW

 

Fakten

Hersteller: mares
Typ: Nemo Wide
Display: 6 x 8,5 cm, kontrastreich, Blickwinkel bis 170°
Displayabdeckung: Mineralglas
Bedienung: 4 Drucktasten
Rechenmodell: mares - Wienke RGBM
Deep Stops
Tauchgangsmodi: Luft, Nitrox, Bottomtimer
Displaybeleuchtung: schaltbar
Batterie: 3 Volt CR 2450 selbst wechselbar
Batteriekapazität: ca. 170 Tauchgänge
Logbuch: 40 Stunden
Sättigungsdaten Reset: ja
Aktivierung: Automatisch und manuell
Einsatztiefe max. 120 Meter
Bergseemodus: manuell bis 3700 Meter
Preis: ca. € 389,-
Info: www.mares.com

 

 

Zur Saison 2007 brachte mares einen bereits vielbeachteten neuen Tauchcomputer, den Nemo Wide auf den Markt. Schauen wir zurück auf die mares Computer ohne Luftintegration, so ist der M1 mit einfach wechselbaren Standardbatterien und Mikrobläschen berücksichtigendem Rechenmodell ein Klassiker. Der Nemo im futuristischen Design begleitet Taucher nicht nur unter Wasser, als Schmuckstück für den täglichen Gebrauch glänzt er auch ein wenig als Statussymbol am Handgelenk. Den Nemo Wide mit dem auffällig großen Display nahm UnterWasserWelt mit zu diversen Testtauchgängen.

Bestechend ist die Größe des Displays und hier wird deutlich, wie es zur Namensgebung des Nemo Wide kam. Die 6 x 8,5 cm große Fläche ist, ausgenommen einer schmale Einfassung mit den Funktionstasten, für die Datenanzeige reserviert. Wo andere Computer zur Anzeige „versteckter“ Daten  während des Tauchgangs das Umschalten in alternative Anzeigebereiche erfordern, reicht hier die Displaygröße spielend aus, um die tauchrelevanten Daten übersichtlich und in ausreichender Größe darzustellen. Das werten wir durchaus als ein Plus an Sicherheit.
In die anatomisch geformte Oberfläche integriert sind vier große Tasten, die selbst mit dicken Trockentauchhandschuhen mühelos zu bedienen sind.
Das Armband aus hypoallergenem Gummi ist ausreichend lang um den Nemo Wide auch über dicken Anzügen zu tragen. Dessen Eigenschaften erlauben auch empfindlichen Anwendern den Computer bei Tauchgängen in warmen Gewässern auf der Haut zu tragen.

Berechnet wird nach dem mittlerweile bekannten RGBM mares - Wienke Algorithmus, mit 10 Gewebekompartimenten, Tiefen-Dekostopps und Sicherheits-Stopps.

Die Bedienung ist, zumindest die grundlegenden Funktionen betreffend, weitgehend intuitiv. Das Gesamtpaket der Funktionen vermittelt gut verständlich und teils klar bebildert die Bedienungsanleitung.

Bemerkenswert ist, dass der Nemo Wide erstaunlich flach am Handgelenk liegt. Lediglich 2 cm trägt der Computer auf. Dies gelingt, weil auf zwei Standard-Zellen 1,5Volt AAA (Microzellen) wie beim M1 verzichtet wurde und statt dessen eine ebenfalls selbst zu wechselnde 3 Volt Flachbatterie CR 2450 den Rechner mit Strom versorgt. Nicht überall sind diese Spezialbatterien zu bekommen, deshalb empfiehlt es sich eine Reservezelle auf Reisen mitzunehmen. Die Lebensdauer wird mit etwa 170 Tauchgängen (schwankend je nach Dauer und Umgebungstemperatur) angegeben. Da die Displaybeleuchtung auf 4 Sekunden limitiert ist und der Nemo Wide sich innerhalb einer vom Betriebsmodus abhängigen Zeit automatisch abschaltet, wird einiges an Stromverbrauch eingespart. Der Batterie-Status ist jederzeit abrufbar.
Den Batteriewechsel kann man selbst durchführen, doch raten wir hier sich dafür ein wenig Zeit zu nehmen und in Ruhe an einem hellen Ort zu Werke zu gehen. Das Batteriefach ist ohne Werkzeug zu öffnen, eine Münze genügt den Deckel aus der Verschlussposition zu lösen. Größtes Augenmerk muss man auf den filigranen O-Ring verwenden. Da die Dichtfläche sehr klein ist, gibt es kaum Spielraum, dass unscheinbare Schmutzpartikel vom Gummidichtring ohne weitere Folgen weggesteckt werden könnten. So schadet es also nicht zum Batteriewechsel auch eine Lupe bereitzuhalten. Wer UW-Gehäuse, Nikonos - Blitzstecker oder Lampen zu versorgen hat, dem ist dieser Rat ohnehin geläufig. Beim Verschließen des Batteriefachs muss man genau darauf achten, dass der O-Ring nicht aus seinem Sitz gepresst wird. Das kann passieren, wenn der Deckel nicht waagrecht auf die Öffnung aufgesetzt wird sondern leicht verkantet.
Das Batteriefach ist nicht gesondert abgedichtet, würde hier Wasser eindringen, könnte der Computer gänzlich geflutet werden. 

Für Liebhaber von PC-basierten Logbüchern ist ein Interface mit USB Anschluss optional erhältlich. Über dieses Interface können auch Software – Updates auf den Computer übertragen werden, so dass auch zukünftige Entwicklungen den Nemo Wide erreichen und ihn auf den neuesten Stand bringen.

Praxis

Prägnant ist ein pfeilartiges Symbol, das unverkennbar das Display teilt. Optisch werden hier Daten getrennt, so dass sich das Auge schneller auf die für den Taucher wichtigsten Angaben konzentrieren kann. Was vielleicht dem Tauchbuddy zuerst auffällt ist der große Betrachtungswinkel, den das Display zulässt. Bis zu einem Winkel von 170° können die Anzeigen abgelesen werden, ein echtes Novum am Markt.
Details, wie Tauchen in höheren Lagen (Bergsee-Modus) oder zu schnell durchgeführte Aufstiege werden gut erkennbar grafisch visualisiert. Zusätzlich zum dreistufigen Bergsee-  Modus ist es möglich, zur Erhöhung der eigenen Sicherheit einen sogenannten persönlichen Korrekturfaktor, ebenfalls dreistufig, einzustellen.
Der Nemo Wide ist auch als Bottom-Timer oder Nitrox - Tauchcomputer zu nutzen. Hier arbeitet er mit vor dem Tauchgang von 21% bis 50% einzustellendem Prozentsatz an Sauerstoff. Wird eine Tauchtiefe erreicht, in der der Sauerstoffpartialdruck die zulässige Grenze  - wählbar 1,2-1,6 bar - erreicht, blinkt die Tiefenanzeige und es ertönt ein Warnton. Nach dem Tauchgang wird zusätzlich die berechnete CNS-Sättigung (central nervous system) angegeben.

Wie auch schon von den Vorgängermodellen bekannt, ist es möglich, beim Nemo Wide den Restsättigungsspeicher auf Null zu stellen. Eine Funktion, die etwa in Tauchschulen mit Equipmentverleih durchaus nützlich ist.

Für Liebhaber von PC-basierten Logbüchern ist ein Interface mit USB Anschluss optional erhältlich.

Fazit

Die große Anzeige visualisiert alle wichtigen Daten übersichtlich und erleichtert das Ablesen auch für Taucher, die sich mit einer Lesebrille durch die Zeitung tasten. Die teils intuitive Bedienung mittels 4 Drucktasten erleichtert das Manövrieren durch die Menueebenen. Interessant auch für Tauchschulen durch den Reset der Sättigungsdaten. Batterietausch durch den Anwender macht unabhängig vom Support im Tauchshop.

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