UnterWasserWelt - das Onlinemagazin seit 1999


 

Werbung Fa. Marlin UW-Gehäuse

Anzeige Aqua Active Agency

Werbung Seacsub

Werbung Cressi

Werbung SDI TDI ERDI

Werbung Taucheruhren.de
C: UWW Michael Goldschmidt

by Michael Goldschmidt 4.03

Machchafushi C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Beachbungalows C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Bar C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi RestaurantC: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi BeachbarC: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi Beachbar C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi C: UWW Michael Goldschmidt

Machchafushi C: UWW Michael Goldschmidt

Die Insel Machchafushi wurde 2006 einer umfangreichen Renovierung und einem Upgrade beim Resortstandard unterzogen. Vor allem der Empfangsbereich, der Pool und das Restaurant wurden überarbeitet, eine Reihe luxuriöser Wasserbungalows kamen hinzu. Auch wurden die bekannten Bungalows aufgewertet. Unberührt von den Veränderungen sind natürlich das Hausriff und die Tauchziele in der Umgebung. Die Tauchbasis ist wieder deutschsprachig.              UWW 8.2006

Als ich 1993 Machchafushi im Süd – Ari – Atoll besuchte, lag die offizielle Eröffnung des Ressorts erst kurze Zeit zurück. Die guten Bedingungen für Tauchgänge im Hausriff waren damals mitentscheidend für die Wahl dieses Eilands als Ausgangspunkt umfangreicher UW - Dreharbeiten. Jetzt, 10 Jahre später, wurde für mich wieder Machchafushi der Mittelpunkt umfassender redaktioneller Arbeiten. Mengen von Testequipment waren auf die Insel gebracht worden, ein Nitrox – Kurs sollte absolviert werden und  ein aktueller Report über die Insel selbst stand zur Produktion an. Manches Mal kann das Eintreffen einer Redaktionsmannschaft bei den Basenleitern zu Schatten unter den Augen und früh ergrauten Haaren führen. Thomas Meyer von der Sub Aqua Basis hatte aber mit unserem Team keinen Stress und das lag sicher auch an der Qualität des Tauchcenters.

Die Lage der Insel, im Südosten des Atolls, etwas vom strömungsintensiven Außenrand zurückgezogen, ist günstig. Nur eine gute halbe Stunde dauert der Transfer mit dem Wasserflugzeug von Hulule zu der von Machchafushi 10 Dhoniminuten entfernten „Flughafeninsel“ mit dem Ponton, an dem das Flugzeug  und die Zubringerdhonis anlegen. Hier verteilen sich die Passagiere auf drei Inseln, die diesen Spot zur Übernahme ihrer Gäste gemeinsam nutzen.
Es ist schön sich die letzten Meter der langen Reise fast archaisch auf sich wirken zu lassen, einschläfernd tuckert der Diesel des Dhonis und die Zeit scheint stehen zu bleiben. Die geruhsame Annäherung an die grün leuchtende Insel nimmt die letzte Spur von Hektik aus den Adern und seitdem sicher ist, dass alle Kisten und Taschen mit uns gemeinsam angekommen sind, gibt es auch keinen Grund für ziellose Dynamik.
Die Beine ausstrecken können auf diesem kurzen Transfer ist für die meisten Reisenden jetzt der wichtigste Moment, nachdem man über 9 Stunden im LTU - Airbus verstaut gewesen war. Nur wer das Glück hatte einen der raren Sitzplätze im Bereich der Notausgänge ergattern zu können, für den begann der Urlaub bereits auf dem Flug in entspannter Atmosphäre (Man könnte bei LTU alternativ auch die Komfortklasse buchen, zum doppelten Preis. Würde man jedoch beim Flugunternehmen auf diese Extraklasse verzichten und dafür die Sitzabstände allgemein etwas vergrößern, hätten alle was davon.)
Doch was ist das, mein Blick fällt auf einen der Maldiver an Bord. Die Armhaltung kenne ich doch. Nein! Nicht auch hier, im traditionellen Rückzugsgebiet gestresster IT – Knechte, der dunkelhäutige Bootsmann presst ein Handy ans Ohr und unterhält sich wortreich mit dem Partner am anderen Ende der drahtlosen Leitung.
Ich beschließe nicht auf den Kommunikationszug aufzuspringen und das Mobiltelefon bleibt abgeschaltet. Anders aber im Team, da gibt es SMS – Süchtige, die es selbst hier nicht lassen können, regelmäßig das Display nach eingegangenen Nachrichten abzuscannen. Doch fatal – Kurzmeldungen kann man empfangen jedoch keine absetzen – Einbahnstraße! Aber es gibt, wie sich bald zeigt, auch ein Internet – Terminal, das gegen einen schmerzlichen Obolus genutzt werden kann. Wem es da gelingt eMails abzusetzen bezahlt pro elektronischem Brieflein bald so viel, als hätte er einen Umschlag mit der blauen Mauritius frankiert auf den Weg gebracht. Aber man muss ja nicht... und meine Ignoranz gegenüber den gebotenen Kommunikationsmöglichkeiten fällt mir keinesfalls schwer. 

Veränderungen

Die Insel hat sich verändert seit meinem letzten Aufenthalt, aber nicht zum Nachteil. Deren grüne Silhouette verrät nichts über die dahinter liegenden Beach – Bungalows, nähert man sich Machchafushi, so deuten nur die Wasserbungalows an, dass es sich um eine Hotelinsel handelt. Alles andere ist gekonnt in die Natur eingebettet, täglich gepflegt von den im Ressort beschäftigten Mitarbeitern. Neu hinzu kamen die Garden – Bungalows, die ein paar Schritte mehr zum traumhaften Sandstrand und weiter in die türkisfarbene Lagone abfordern. Und der Süßwasserpool, jetzt sogar mit Whirlpool,  ist umgezogen. War er noch vor 10 Jahren ein völlig ungenutztes Statussymbol nahe dem Hauptrestaurant, bietet er jetzt in Einheit mit der nagelneuen Beachbar einen beliebten Aprés – Dive – Treffpunkt aber auch Spaß für die Kids.
Nach Sonnenuntergang kann man im ansprechenden Ambiente der Beachbar auch ein Candlelight – Dinner oder ein Strand - BBQ ordern, liebevoll betreut von den freundlichen und motivierten Mitarbeitern im Service.
Und wenn ich schon vom Essen rede, dann darf nicht die Qualität des Mittags- und Abendbuffets übersehen werden. Hier zaubert die Küche täglich neue Gaumenfreuden. Meist werden 5 verschiedene warme Gerichte angeboten, dazu eine Fülle unterschiedlichster Beilagen und Salate, Obst und Süßspeisen - insgesamt eine gelungene Mischung aus italienischer und örtlicher Küche mit Fisch im Mittelpunkt. Wer hier nicht zufriedengestellt wird, tut sich auch anderswo schwer.
Neu ist auch die Outfit des Personals im Restaurantservice, die in orientalisch anmutenden Gewändern die Gäste betreuen. Und neu ist die Präsenz von diskret auftretenden Security – Mitarbeitern in olivgrüner Uniform. Nicht dass eine veränderte Sicherheitslage des nötig machen würde aber man beugt vor und tut alles um auf Machchafushi die Gäste rundum zufrieden zu stellen. Dazu gehört sogar ein Arzt, der täglich in den Abendstunden konsultiert werden kann, aber auch wechselnde Unterhaltungsprogramme verkürzen die Nacht. Das Spektrum reicht hier vom Krabbenrennen über rituelle Percussiondarbietungen bis zur Disconacht, für die eigenes ein Diskjockey aus Male mit Mischpult und CD – Sammlung eingeflogen wird. Statt Tageszeitung kann man sich auf einem TV – Schirm informieren, der Tag und Nacht das Programm von CNN zeigt. Muss man selbst einmal mit der Außenwelt Kontakt aufnehmen, so geht das am einfachsten mit dem Selbstwahltelefon im Bungalow, was deutlich preiswerter ist als die Nutzung des eigenen Handy.  
Mit Blick auf den Tauchbetrieb ist auf jeden Fall auch der Einsatz eines Speed – Dhonis neu. Die Form des Bootes blieb die selbe, nur gibt es jetzt einen richtiges Steuerhaus am Bug, gelungene Verbindung aus Tradition und Fortschritt.

Der Film zum Ari - Atoll inklusive Machchafushi auf Video oder DVD - hier bestellen

Werbung AUDAX PRO

Werbung Bauer Kompressoren

Werbung ZARGES

Werbung Orca Diveclubs

Gewinnspiel Kalender Dive von Delius-Klasing
Werbung Suunto
Werbung Kraken Smartphone Gehäuse