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Tauchkurs: Michaela macht Bronze

by Michaela Jankowsky

Ella Stoß, Seemann Sub

Endlich! - es war so weit, der Bronze-Kurs begann. Nachdem die Termine festgelegt waren, und alle Teilnehmer die Formalitäten, wie z.B. Tauchtauglichkeit, Grundtauchschein und bei Jugendlichen die Erlaubnis der Eltern abgegeben hatten, konnte es losgehen. Veranstaltungsort war der Flughafensee in Berlin. Als endlich alle Taucher mehr oder weniger pünktlich angekommen waren, wurde festgelegt, wer wann mit welchemTauchlehrer tauchen würde.

Ich hatte bis zum 1. Tauchgang ca.40min Zeit und konnte ganz in Ruhe meine Tauchsachen anlegen. Dann ging es ins Wasser. Im Gegenteil zu den angenehmen Außentemperaturen von ca 25°C war das Wasser erst erfrischend und ab 6-8m dann eisig. Nach 5min Gewöhnungstauchen setzten wir uns dann vorsichtig auf den Grund des Sees, und der Tauchlehrer blies seine Maske aus und bedeutete mir, es ihm nachzumachen. Also nahm ich meine Maske ab und versuchte sie auszublasen. Das ging dann auch recht gut. Die nächste Übung war das nach hinten Werfen und Wiederfinden des Lungenautomatens. Nachdem ich den Automaten aus dem Mund genommen und hinter mich geworfen hatte, nahm ich den Arm nach hinten um ihn wieder zu greifen. Mit dieser Bewegung rutschte der Schlauch des Automaten über meine Schulter nach vorn, ohne, das ich es bemerkte. Also suchte ich vergebens, bis der Tauchlehrer mich auf den Automaten aufmerksam machte, der unschuldig vor meinem Bauch baumelte.

Nachdem wir langsam wieder aufgetaucht waren, hatte ich nur wenig Zeit bis zum nächsten Tauchgang, bei dem ich mich so gut wie möglich auf meine Tarierung konzentrieren sollte. Die meiste Zeit ging das ziemlich gut, bis ich den Knopf zum Ablassen der Luft mit dem Inflatorknopf verwechselte....Jeder kann sich vorstellen, was passierte. Da dieser ,,Aufstieg" nur aus ca. 7m war und der Tauchlehrer mich immer noch ein wenig heruntergezogen hatte, blieb er ohne Folgen. Am nächsten Tag lief eigentlich alles ziemlich ähnlich ab. Beim ersten Tauchgang wiederholte ich das Maske ausblasen und das Automaten wegwerfen noch einmal. Beim zweiten versuchte ich das Auftauchen mit Dekostop auf 3m.

Am nächsten Wochenende waren dann Übungen wie das Auftauchen unter Wechselatmung, das Antauchen des Tauchlehrers mit Atmen an seinem Zweitautomaten und das Bergen auf dem Plan. Beim Bergen spielte ein Taucher, der seinen Freiwasserschein schon hatte, den verletzten Taucher, der an die Wasseroberfläche gebracht werden mußte. Nachdem sich alle umgezogen hatten, übten wir auf einer Wiese die stabile Seitenlage und andere Erste Hilfe Maßnahmen.
Damit war dieses Wochenende beendet und ein Großteil der Teilnehmer hatte seinen Bronze-Schein. Für die anderen gab es nachfolgende Wochenenden, an denen sie Übungen nachholen konnten.

Ich kann jetzt nur noch sehnlichst auf den Sommerurlaub warten, in dem ich dann endlich tauchen kann.

Ciao, bis zum nächsten Mal, Michi
 
Nach dem Tauchkurs
 
Spätestens nach der Bronze - Prüfung steht fest, dass das Tauchen für das Kind oder den Jugendlichen zur Wunschsportart geworden ist. Jetzt ist man über das Stadium erster Begeisterung hinaus und es stellt sich die Frage nach einer eigenen Ausrüstung, soweit sie nicht schon vorhanden ist. Hier zu sparen hieße an der falschen Stelle zu sparen. Unpassendes oder gar unbrauchbares Equipment, Hauptsache es hat nicht so viel gekostet, verleidet jeden Spass am Tauchen und stellt sogar ein Sicherheitsrisiko dar. UnterWasserWelt holte sich das Equipment der Firma SEEMANN SUB in die Redaktion und stattete damit das Kindermodel aus. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass hier vom Hersteller keine zweitklassige Ausrüstung angeboten wird, alles macht einen guten und soliden Eindruck. Und so muss es sein. Kompromisse einzugehen bei zu grossen Mundstücken, zu schweren zweiten Stufen, unpassenden Anzügen oder Jackets, wäre der grundlegend falsche Weg.
 
 
So war Carolin (10 Jahre) ausgestattet (Stand 6/99):

Silikonmaske CHILD, Preis ca. € 15
Schnorchel CHILD, Preis ca, € 6
Neoprene Socken HOT SOCKS, Preis ca. € 10
Geräteflossen FS, Preis ca. € 15
Anzug WET CHILD 4,5 mm, RV hinten, Glattneoprene-Manschetten, Preis ca. € 82 (Grössen 128-152; 5,5 mm ca. € 90)
Jacket REBEL mit Schnellstop, Grössen M (8-10 J.) und L (10-12 J.), Preis ca, € 200
Automat SL 4/40, Preis ca. € 125
 
Diese praxisgerechte Ausrüstung addiert sich auf DM 907,25 und ist auf die Belange der Jugendlichen voll zugeschnitten. Der Anzug trägt sich bequem, das weiche Neopren und der Rücken-RV machen das Anziehen kinderleicht. Passform und Ausführung der Silikonmaske sind tadellos, der Schnorchel entspricht den hierfür festgelegten Normen (alternativ gäbe es für ca DM 14,95 einen Schnorchel mit Ausblasventil). Die Flossen sind in der Stärke auf schonende

Beanspruchung der Beinmuskulatur ausgelegt. Das Jacket zeigt eine gute Passform, ebensolche Verarbeitung, saubere Nähte. Reflexstreifen sorgen für zusätzliche Sicherheit. Für kleine Hände geeignet zeigt sich auch der Inflator. Zuletzt erfüllt auch der Automat SL 4/40 die Ansprüche an ein kleines Mundstück und eine leichte zweite Stufe. Bei SEEMANN SUB denkt man aktuell darüber nach, ob der Mitteldruckschlauch farbig gestaltet werden soll.

UnterWasserWelt fiel natürlich das besondere Preis/Leistungsverhältnis beim Kinderequipment auf, das bei Produkten für diese Altersgruppe nicht so häufig angetroffen wird. Nachgefragt bei Frau Ella Stoß, Marketingleiterin von SEEMANN SUB: “ Ja, das stimmt. Kinder sind die Kunden von morgen. Deshalb haben wir die Kalkulation besonders knapp gehalten und achten auf die Qualität.”
 
Zur auf die besonderen Belange von Kindern und Jugendlichen zugeschnittenen Ausrüstung kommen noch die Instrumente und das Blei hinzu, die langfristig verwendet werden können. Ein Finimeter gibt es schon ab etwa € 35, Taucheruhren, druckfest bis 200 Meter sind schon unter € 50 zu haben, mechanische Tiefenmesser mit Schleppzeiger kosten auch kaum mehr als € 35. Der Einsatz von Tauchcomputern ist aus Sicht von UnterWasserWelt vorerst verzichtbar, da diese Zielgruppe nur Tauchgänge weit außerhalb möglicher Dekozeiten unternehmen sollte. Blei und Bleigurt können noch einmal etwa € 50 kosten, wer es braucht bekommt auch noch ein Messer, mittlerer Preis e 25. Die Summe der langfristig verwendbaren Ausrüstungsteile beläuft sich so auf etwa € 200. Summa summarum wäre ohne Tauchflasche ein Betrag von etwa € 650 für ein gutes Tauchequipment zu bezahlen (nicht mehr als eine ordentliche Skiausrüstung - Anmerkung der Red.). Unter diesem Gesichtspunkt gibt es also keinen Anlass mehr Kindern und Jugendlichen das Tauchen mit Gerät vorzuenthalten.

SEEMANN SUB

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