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 © UWW

Mares Apneist

Cressi Edy II

Cressi Edy II mit Interface

Cressi Edy II, Armband blau

Aeris F10

AERIS F10

Nachdem der Kurs Freediving Apnea Level 1 von SSI erfolgreich absolviert wurde und nun schon einige Trainingseinheiten im Schwimmbad und Freiwasser stattgefunden haben, gehen wir näher auf die Computer für Freitaucher ein (siehe unserer Reportage).

Während einige Hersteller spezielle Freitauchcomputer mit zusätzlichem Gauge-Modus (Tiefen-/Zeitmesser) anbieten, integrieren andere die Freitauchfunktion in einem klassischen Rechner der Sparte Gerätetauchen. Wer sich mit großer Laune dem Freitauchen verschreibt, wird langfristig einen Rechner bevorzugen, der in Uhrengröße am Arm getragen wird. Die kombinierten Tauch- Freitauchcomputer sind nicht nur deutlich größer sondern auch teurer.
Im Freedive – Modus werden die Tauchdaten in wesentlich kürzeren Abständen aufgezeichnet, um den typischen Apnoeprofilen gerecht zu werden. Entsprechend dem Gerätetauchen werden während des Tauchgangs die elementaren Informationen wie aktuelle und maximale Tiefe, Tauchzeit und Temperatur angezeigt. Die zuletzt registrierten Daten bleiben auf dem Display angezeigt, bis ein neuer Abstieg oder statische Apnoe (Zeittauchen) durchgeführt wird. Zusätzlich wird die Oberflächenzeit angezeigt und ist ein Countdown möglich. Tauchmedizinisch muss auch bei sportlichen Freedive – Aktivitäten, die mittlerweile schon die – 50 Meter Marke ankratzen, generell auch die Stickstoffsättigung berücksichtigt werden, was die von uns vorgestellten Modelle natürlich beherrschen. Eine Reihe einstellbarer akustischer Alarme, die auf die Anforderungen des Freitauchens ausgerichtet sind und die sichere Gestaltung von Tauchsessions in allen Kategorien unterstützen, runden das Funktionsspektrum von Apnoecomputern ab. Als typische Armbandgeräte zeigen sie im Standardmodus die Uhrzeit und das Datum an, so dass sie gerne auch als Uhr für den täglichen Gebrauch getragen werden.
Gleich zum Gerätetauchcomputer werden die Informationen eines Tauchgangs in einem Logbuch gespeichert und können später ausgewertet werden. Die Auswertung der Daten zeigt Fortschritte oder auch Stagnation im Training und unterstützt die Optimierung des Trainings. 
Unsere Freitauch - Aktivitäten begleiten zwei italienische Modelle der Firmen Mares und Cressi, die schon länger am Markt sind und als neuester Rechner ein Produkt der US - Firma Aeris, eine Tochter des Labels OCEANIC.

Mares Nemo Apneist

Im Jahr 2004 startete mares mit der Produktlinie „Nemo“. Zunächst verfügte der Nemo in seiner Ursprungsform über einen Gerätetauchmodus und einen Freitauchmodus. Mit der in den Jahren darauf folgenden Erweiterung der Produktlinie wurde 2008 der Nemo Apneist, ein reiner  Freitauchcomputer, auf dem Markt eingeführt. Auch heute zeichnet er sich noch durch sein sportliches und hochwertiges Design aus.
Im Test zeigte das Display jedoch ein Defizit im Vergleich mit den beiden weiteren Kandidaten. Der zunächst vermuteten Abfall der Batterieleistung stellt sich nach Rückfrage als nicht gegeben heraus, das Display sieht einfach so aus. Es hat deutlich weniger Kontrast und Buchstaben werden aufgrund der Matrix der LC – Anzeige teilweise stilisiert. Für Aktivitäten nachts oder in Tiefen, in denen das Tageslicht schwindet, ist das Display beleuchtbar.
Die Bedienungsanleitung ist klar strukturiert und wird in einer Reihe von Sprachen auf der Website von Mares zum Download angeboten. Die Menüführung ist klar, die 4 geschützt in den Rand des Instruments integrierten Drucktasten lassen eine funktionelle Bedienung zu, die nicht versehentlich erfolgen kann.
Als Special  bietet der Mares Apneist persönlich festzulegende Tiefenintervalle zu programmieren. So kann sich der Freitaucher akustisch über erreichte Tiefen im Tauchgangverlauf informieren, ohne auf das Instrument selbst schauen zu müssen. Ein Tiefenintervall könnte so aussehen: 5m vorgewählt → Alarm bei 5m, 10m, 15m usw.
Der Apneist mit seinem silbern verchromten Body und stylischem schwarzen Kunststoffarmband ist ein markanter Hingucker am Handgelenk. Wir haben ihn ab € 275,- angeboten gesehen.

Cressi Edy II

Der zweite Testkandidat stammt ebenfalls aus Italien. Er wird mit einer gedruckten, mehrsprachigen Bedienungsanleitung geliefert. Aber auch hier gibt es für die Anhänger der Smartphone- und Tablet - Generation PDF - Dokumente to go. Diese werden, ebenso wie die Software zum späteren Auswerten der Tauchgänge am PC oder Laptop, auf der Internetseite von Cressi, in verschiedenen Sprachen zum Download angeboten.
Äußerlich erinnert er an einen sportlich, schlicht in schwarz gehaltenen Pulsmesser.
Die angezeigten Daten sind sowohl über als auch unter Wasser auf einen Blick zu erfassen. Nach kurzem Einlesen in die Bedienungsanleitung hat man sich schnell in die Menüführung des Computers eingefunden.
Im Gegensatz zu den beiden anderen Testkandidaten ist der Cressi Edy II ein vollständiger Tauchcomputer mit Gerätetauchmodus (Dive), Freitauchmodus (Free) und der einfachen Tiefenmesser / Zeitmessfunktion (Gauge). Dadurch ist er der ideale Allrounder für Minimalisten und im Urlaub. Sowohl der Freitauchmodus als auch der Dive-Modus verfügen über ein eigenes Logbuch. Zwischen den einzelnen Modi kann gewechselt werden. Doch Vorsicht, es ist ratsam die Modus - Einstellung vor jeder Aktivität zu überprüfen, da werksseitig einige Sicherheitseinstellungen einprogrammiert wurden. So ist der Computer nach Benutzung im Gauge-Modus in den folgenden 48 Stunden für die beiden anderen Modi gesperrt, da die Sättigungs- / Entsättigungswerte nicht berechnet werden können. Wird der Computer im Free - Modus getaucht, ist eine Pause von zwei Stunden nach einem Gerätetauchgang empfohlen und die Tiefe von 5 Metern ist nicht zu überschreiten (Empfehlung von Cressi - die Freitauch – Ausbildungsmanuals raten von dieser Tauchreihenfolge generell ab).
Natürlich können freedive – relevante akustische Alarme gesetzt werden, wie auch jene für den Gerätetauchmodus. Das Display zeugt klare, kontrastreiche Anzeigen, die beleuchtet werden können. 
Das Gehäuse aus schwarzem Kunststoff mit schwarzem Kunststoffarmband zeigt schlichten Schick und gefällt besonders sportlichen Taucherinnen, die den Cressi Edy II auch außerhalb des Wassers gerne tragen. Ab 279,- Euro haben wir den Edy II angeboten gesehen.

AERIS F10

Beim dritten Kandidaten in der Testreihe handelt es sich um den F10 aus dem Hause Aeris. Offensichtlich wurde den italienischen Kollegen in Sachen Design einiges abgeschaut. Hier punktet der Amerikaner um Längen vor seinen italienischen Kollegen. Wer seinen Computer auch gerne im Alltag trägt, wird durch das edle Design einige Blicke ernten. Doch das Design ist  gut durchdacht. Die hervorstehenden Tasten sind sehr griffig und auch mit dickeren Handschuhen gut zu bedienen. Das Armband mit Dehnfalte, vorgeformter Sicherheitslasche und Aussparungen zur Luftzirkulation, rutscht nicht auf dem Freitauchanzug und ist auch auf der Haut angenehm zu tragen. Von den drei Testkandidaten hat der F10 das größte Display und gefällt daher auch eher lesebrillenpflichtigen Usern.
Doch bis es zum entspannten Tragen und Nutzen dieses exklusiven Freitauchcomputers kommt, sind einige Hürden zu überwinden. Zunächst wird der Computer im ausgeschalteten Zustand geliefert. Das spart natürlich Batterieverbrauch vom Zeitpunkt der Werksauslieferung bis zum Kauf. Nur intuitiv wurde festgestellt, dass das Batteriefach geöffnet werden musste, um eine Isolierung zu entfernen. Danach war der F10 zu allen Schandaten bereit.
Die Bedienungsanleitung wird nur auf CD geliefert. Die Art der Beschreibungen auf der CD ist von Amerikanern für Amerikaner ausgelegt, im mittlerweile bestens bekannten Stil von bunten Kurzfilmchen. Auf essentielle Informationen, wie das Gerät zum Leben erweckt werden könnte, hofft man vergebens.
Um Fehler bei der Bedienung dieses Computers zu vermeiden, empfiehlt sich die Bedienungsanleitung in Schriftform aus dem Internet herunterzuladen. Diese steht zwar nur auf englisch zur Verfügung, doch Europäer können diese leichter nachvollziehen, wie die Erklärungen mittels Film. Ein kleines Manko stellt sich beim nochmaligen schnellen Nachlesen einzelner Details in der  englischsprachigen Bedienungsanleitung dar. Zwar verfügt das Gros der Bevölkerung über Englischkenntnisse, doch zum schnellen Nachschlagen einzelner Informationen, fällt es leichter in einer Bedienungsanleitung in der Muttersprache „querzulesen“.
Allerdings ist es auch bei diesem Freitauchcomputer, wie bei allen Tauchcomputern im Allgemeinen, umso länger man sich mit dem Gerät beschäftigt, umso besser versteht man die Menüführung und ist in der Lage auch diesen Computer zu bedienen. Der Aeris F10 verfügt über 3 Tiefenalarme, die sowohl akustisch als auch optisch durch eine kleine Warnlampe angezeigt werden.

Fazit

Wie bei allen Produkten, sei es ein Anzug, ein Atemregler, oder in diesem Fall ein Freitauchcomputer, es gibt kein schlechtes Produkt. Bei der letztendlichen Wahl kommt es vielmehr auf die persönlichen Vorlieben in punkto Design, Menüführung, Tragekomfort und gewünschte Funktionen an. Für das generelle Training in Zeit- und Tieftauchen sind Apnoecomputer unerlässlich. Wer sich in Wettbewerben messen will, wird sich besonders auf die akustischen Alarme konzentrieren. Je besser sie wahrnehmbar und programmierbar sind, umso geeigneter ist das Instrument.
 

 

 

Mares Nemo Apneist

Cressi Edy II

Aeris F10

Modi

Free, Gauge

Dive, Free, Gauge

Free, Gauge

Tiefenalarme

Tiefenintervalle

2 (Tiefen und Zeitalarm)

3

Alarme

4

 

7

Display - Glas

Mineralglas

 

 

Ablesewinkel

160°

 

 

PC - Interface

optional

optional

optional

Logbuch

ca. 300 !20 Min mit 1-Sek. Intervall

60 Tauchgänge, Profil 1 Sekunde

99 TG, Profil 1 Sekunde

Besonderheiten

- Süß-/Salzwassereinstellung

   möglich

- automatische

  Höhenanpassung

- Auf Salzwasser

  kalibriert → 3%, umschaltbar auf Süßwasser

  Abweichung der Tiefe

  im Süßwasser

- Optischer Alarm  

   mittels roter LED

- Süß/Saltwasser einstellbar

Batterie

Lithium-Batterie

- LiMnO2-Batterie

- durchschnittliche

  Lebensdauer 2 Jahre

- im Fachhandel

  wechseln lassen

- Lithium-Batterie

 - Lebensdauer 300h  

   im  Tauch / Uhrenmodus, 

  1 Jahr im 

  Uhrenmodus

- kann selbst

   gewechselt werden

Einsatztiefe

150 m

99,9 m

100 m

Uhrenmodi

- Uhrzeit

- Kalender

- zweite Zeitzone

- Weckmodus

- Thermometer

- Stoppuhr

- Stundensignal

- Uhrzeit

- zweite Zeitzone

- Thermometer

- Uhrzeit

- zweite Zeitzone

- Countdown Timer

- Chronograph

- Weckfunktion

- Thermometer

Preis

Gesehen ab  275,00 €

Gesehen ab 279,00 €

Gesehen ab 219,00 €

Web

www.mares.com

www.cressi.it

www.diveaeris.com/

Anleitung / Videos

www.unterwasserwelt.de

 

 www.diveaeris.com

Uhrencomputer mit Apnoemodul: Scubapro MERIDIAN

 

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