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Zielgruppe

Zielgruppe Sporttauchen

Tauchcomputer Cressi Giotto @UWW

11.14 Michael Goldschmidt, Anika Vetter

Tauchcomputer Cressi Giotto @UWW

Tauchcomputer Cressi Giotto @UWW

Tauchcomputer Cressi Giotto @UWW

Tauchcomputer Cressi Giotto @UWW

Tauchcomputer Cressi Giotto @UWW

Tauchcomputer Cressi Giotto @UWW

 

 

Die Verkaufszahlen sprechen für sich: Die von Cressi selbst entwickelten Tauchcomputer kommen bei den Tauchern, die auf ein ausgezeichnetes Preis / Leistungsverhältnis achten, sehr gut an. Auch wenn in der Anleitung zum Armbandrechner Giotto, der seit Ende 2013 ausgeliefert wird, immer wieder auf die Zielgruppe der Sporttaucher hingewiesen wird, können damit auch User bedient werden, die zwei Atemgasgemische einsetzen. Wir haben den Giotto in unseren Seen getestet.

Bei Cressi ist man stolz auf seine Computer, die am Firmensitz in Italien gefertigt werden. Und dass ein Tauchcomputer auch schick aussehen kann, beweist der Giotto allemal. Äußerlich unterscheidet sich der technisch etwas einfacher ausgelegte ältere Bruder Leonardo vom Giotto auf den ersten Blick nur an den Drucktasten. Der Leonardo hat eine Taste, der Giotto deren drei.
Die Technik ist in einem Kunststoffgehäuse untergebracht, dessen Materialeigenschaften höchsten Ansprüchen an Druckfestigkeit und Stoßresistenz genügen. Das Spezialglas vor dem Display wiedersteht verformungsfrei einem Druck von 50 bar. Die Elektronik ist auf einer Platine mit geringem Platzanspruch eingebettet, so dass der Giotto nur 27 Millimeter hoch ist bei einem Gewicht von 135 Gramm. Vom User kann die Batterie selbst gewechselt werden. Bei der Entwicklung des Rechners wurde viel Wert auf geringsten Stromverbrauch gelegt, so dass von einer Batterielebensdauer von zwei Jahren bei 50 Tauchgängen jährlich ausgegangen werden kann.
Angeboten wird der Computer in 4 Farbvarianten, die sich in erster Linie am Armband zeigen. Nur bei der Variante in weiß ist auch der obere Gehäusering farblich angepasst. Problemlos wird der Giotto auch an einem Trockentauchanzug getragen, das Armband ist dafür lang genug.
Der Giotto bietet die Möglichkeit zwei Gase zu berechnen. Das Gas eins oder auch Hauptgas berechnet von Luft bis 50% Sauerstoffanteil, das Gas zwei kann bis zu 99% Sauerstoff enthalten. Der Sauerstoffpartialdruck kann zwischen 1,2% und 1,6% gewählt werden. Bei Tauchgängen mit zwei Gasgemischen zeigt der Giotto beim Erreichen der größten Dekotiefe den möglichen Gaswechsel an, der aktiv bestätigt werden muss. Unterbleibt dies, wird der Tauchgang und die anfallende Dekozeit mit dem Hauptgas weitergerechnet. Somit ist der Giotto nicht nur allein für Sporttauchgänge verwendbar, sondern auch für „Advanced Nitrox“ für Taucher, die entsprechend ausgebildet sind und den Schritt hin zum Technischen Tauchen gemacht haben. Je nach der zu erwartenden Belastung (Arbeit, Kälte, Strömung) kann ein Sicherheitsfaktor von 0 bis 2 aktiviert werden, was Einfluss auf die Null- und Dekozeiten hat. Nullzeiten werden verkürzt, Dekozeiten verlängert. Zur weiteren Sicherheit kann die Funktion Deepstop aktiviert werden.
Interessant für Tauchschulen ist die Resetfunktion. Damit wird der Entsättigungsspeicher gelöscht, der Giotto kann somit nacheinander die jeweils folgenden Tauchgänge unterschiedlicher User „ohne Vorbelastung“ berechnen. 
Die Tauchgangberechnung erfolgt nach dem Cressi RGBM Algorithmus, entwickelt unter Mitarbeit von Bruce Wienke nach dem Haldane Modell. Es werden 9 Gewebe berücksichtigt. Die Tauchgangdaten werden in Schritten von 20 Sekunden aufgezeichnet. Das Logbuch speichert 60 Tauchgänge. Mit dem optionalen Interface wird der Giotto für PC bzw. Apple tauglich.
Die Gauge – Funktion, also die Verwendung des Giotto als Tiefenmesser mit Tauchzeitanzeige interessiert natürlich in erster Linie Technische Taucher zur Kontrolle des Tauchplans und als Backup. Mit dieser Funktion begleitet uns bereits der Leonardo beim Tecdiving absolut zuverlässig.
Der Giotto aktiviert sich bei Wasserkontakt automatisch oder auch zuvor manuell. Er zeigt während des Tauchgangs auf zwei Bildschirmen – bei zwei aktiven Gasen auf drei Bildschirmen – alle relevanten Informationen. Es muss beachtet werden, dass die Bergseelevel manuell eingestellt werden müssen, der Computer hat keinen Umgebungsdrucksensor für Funktionen über Wasser.

Praxis

Für uns ist es immer wichtig, wie einfach ein Computer bedient werden kann, wie sich die Menüführung und Programmierung darstellt. Mit den drei Tasten lässt sich nach kurzem Studium der erfreulich kompakten Anleitung der Giotto in allen Ebenen abstimmen und kontrollieren. Das Konzept geht in Ordnung. Schon nach wenigen Minuten ist das Gerät auf die persönlichen Erfordernisse programmiert. Wir tauchen im Kaltwasser, kein Problem, das Armband passt über den Trocki.
Die schnelle visuelle Aufnahme der auf dem Display angezeigten Daten ist ein besonders wichtiges Kriterium. Bei einer Bildschirmgröße von 3,5 Zentimeter (Höhe) und 4,5 Zentimeter (Breite) ist es nicht einfach, die Informationen deutlich zu positionieren und auch lesebrillenpflichtigen Usern die den Daten zugeordneten, erklärenden Icons zu positionieren. Die wichtigen Daten sind alle gut ablesbar, manche Icons zum Bildschirmrand hin sind der Bildschirmfläche gezollt etwas klein geraten. Kompromisse muss man eben eingehen, mit entsprechender persönlicher optischer Anpassung (Leseteil in der Maske, Kontaktlinsen, korrigierte Maske) ist man wieder voll im Spiel.

Fazit

Der Giotto ist ein Multitalent und balanciert zwischen absolutem Sporttauchcomputer und dem Blick auf eine Stufe höher. Der Preis ist heiß und das Design sticht auch positiv ins Auge. Wenn es passt. Go for it.


Fakten

Hersteller: Cressi
Typ Giotto – Armbandcopmputer
Multigas: ja, 2
Algorithmus: Algorithmus CRESSI RGBM.
Gewebemuster: 9 mit Halbwertzeiten für Sättigung zwischen 2,5 und 480 Minuten
Abmessungen und Gewicht: Durchmesser: 67 mm – Höhe: 27 mm - Gewicht: 135 g
Tiefensensor: Kalibrierung für Salzwasser (im Süßwasser liegen die Tiefenangaben ca. 3% niedriger)
Messbereich: 0-120 m, sekündliche Messung.
Messbereich mit Gauge-Funktion: 0-120 m.
Präzision: +/- 1% (T 20°C).
Logbuch: 60 Tg. oder 70 Stunden
Auflösung für Lesung: 10 cm (von 0 bis 100 m) / 1 m (von 100 bis 120 m)
Tauchzeit: 0 bis 255 min.
Intervall der Datenspeicherung: 20 Sek.
Datenübertragung auf PC: optional mit Interface und Software
THERMOMETER:
Auflösung: 1 °C / 1 °F
Messbereich: -5 °C +40 °C.
Präzision: +/- 2 °C /10 min °Temperaturänderung.
UHR:
Präzision: durchschnittlich +/- 50 Sek. pro Monat.
Display 24 Stunden.
Batterie: CR 2430 zu 3V. Durchschnittliche Lebensdauer 2 Jahre (mit 50 Tauchg./Jahr).
Preis: uvb. € 289,-

 

Video: www.cressi.com/Multimedia/Video


www.cressi.de

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