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Zielgruppe

Zielgruppe Sporttauchen

Zielgruppe Tektauchen

Atomic X1 BladeFin © UWW / Sabine Stollberger

by Michael Goldschmidt & Sabine Stollberger 11.16

Atomic X1 BladeFin © UWW

Atomic X1 BladeFin © UWW / Sabine Stollberger

Atomic X1 BladeFin © UWW

Atomic X1 BladeFin © UWW

Atomic X1 BladeFin © UWW / Sabine Stollberger

Atomic X1 BladeFin © UWW

Atomic X1 BladeFin © UWW

Atomic X1 BladeFin © UWW

Atomic X1 BladeFin © UWW / Sabine Stollberger

Atomic X1 BladeFin © UWW

Immer wieder erstaunt unsere Redaktion die Innovationskraft führender Hersteller, geht es um neue Flossentechnologien. Wie oft hatten wir das Gefühl, die Spitze der Fahnenstange sei erreicht. Der Wettbewerb hat über Jahre in allen Details seine Flossenkonstruktionen patenrechtlich schützen lassen. Da bleibt kaum Luft für neue Entwicklungsansätze. Und doch ist es Atomic Aquatics gelungen einen Taucherantrieb zu entwickeln, der Maßstäbe setzt, auch Tectaucher anspricht und das zu einem unglaublich günstigen Preis.

Eher zufällig gelangte die neue Atomic X1 BladeFin in unsere „Test“ -  Hände, denn das Marketing des Atomic Aquatics  Distributors für Deutschland ist sehr zurückhaltend. Bei einem Firmenbesuch wurde uns die X1 BladeFin für persönliche Tauchgänge in die Hand gedrückt, nicht ohne ein begeistertes Feedback zu diesem Produkt. Hinsichtlich der gezeigten Farbpalette, mit der die X1 BladeFin passend zum Atomic ABC Equipment geliefert wird, waren wir auch überrascht. Und – wir überraschten mit unserem Farbwunsch „Silber“ für das Testflossenpaar unsererseits. Als anerkannte Tectaucher, war erwartet worden, dass wir auf „Schwarz“ stehen würden, das es exklusiv im Verteilungsgebiet des hiesigen Distributors gibt. Nein, so langsam begreifen technische Taucher weltweit, dass es ein enormes Sicherheitsplus darstellt, seine Ausrüstung mit Farbe zu optimieren, denn umso schneller wird man  - nicht nur im Notfall – in Wracks, Höhlen, beim Nachttauchgang und an der Oberfläche wahrgenommen.
 
Konstruktion

Die Atomic X1 BaldeFin kombiniert einen soliden inneren Rahmen mit einem strafferen und kürzeren Designs des Flossenblatts. Damit wird die Kraft jeden Flossenschlags in deutlichen Schub umgesetzt. Die X1 BladeFin bedient Sporttaucher wie auch technische Taucher mit allen Kick – Variationen vom Frog-Kick, backwards, Helikopter und Flatterschlag.
Die seitlichen Führungen sind starr und haben einen schmalen Querschnitt, was in Verbindung mit dem kürzeren, steifen Blatt das Drehen und Schwenken der Flosse vereinfacht. Die Struktur des starren Flossenrahmens lenkt die Kraft aus dem Bein und Fuß kommend effizient auf die seitlichen Führungen. Zur Kanalisierung des beim Flossenschlag verdrängten Wassers sind im Blatt zwei Elemente eingesetzt, die eine flexible Verbindung zum Flossenrahmen haben.
Um Verwirbelungen zu kompensieren, sind die seitlichen Abrisskanten wie bei den Tragflächen von Flugzeugen hoch gezogen. Die Kante am Ende des Blatts ist mittig hart abschließend und etwas zurückgesetzt, seitlich länger und flexibel.
Neu ist auch der Ansatz des abgewinkelten Flossenblatts, der von der Oberseite der Fußtasche abgeleitet ist und nicht wie üblich von der Sohle.
Mit Blick auf User mit Trockentauchanzügen wurde die Fußtasche länger und größer ausgelegt.
Die Fersenbänder lassen sich schnell anpassen und mit Druck auf den Federmechanismus rasch von der Flosse abziehen, das erleichtert das Ablegen der X1. Natürlich passen die Atomic Springstraps auch an diesem Taucherantrieb.

Praxis

Erwartungsvolle Skepsis ging dem ersten Testtauchgang voraus. Trockentauchanzug, Doppelflasche, Kameraequipment, Handlichtsystem mit Akkutank, da muss schon einiges an träger Masse durchs Wasser bewegt werden. Und das bitte effizient und ohne Sehnsucht nach den schweren Gummiflossen, die schließlich jeden Kick unterstützen und das Manövrieren auf engstem Raum möglich machen.
Ohne Umschweife und langes Gerede, die X1 BladeFin hat es tatsächlich geschafft innerhalb einer Stunde einen so guten Eindruck zu hinterlassen, dass ihr weiterer Einsatz gesichert ist.
Jeder Kick kann mit der X1 ausgeführt werden, das feinste Manövrieren auf engem Raum ist ein Kinderspiel, mit zwei, drei Flossenschlägen beschleunigt man von 0 auf 100. Die Masse des Equipments lässt sie unbeeindruckt.
Das über Wasser relativ hart anmutende Blatt entwickelt im Wasser durch die flexibel integrierten Einsätze und die intelligente Mechanik der Kraftverteilung  eine ansprechende Performance, die die Waden nicht überfordert.
Auf dem Fußteil des Trockentauchanzugs saugt sich die X1 nicht fest wie ein Ammenhai, das oft schwierige Ausziehen von Geräteflossen ist einfach zu bewerkstelligen. Optional kann das Standard - Fersenband einfach gegen die Atomic Springstraps getauscht werden.

Fazit

Die X1 BladeFin hat beeindruckt. Und Spuren hinterlassen. Positive Spuren. Sie hat in allen Kriterien überrascht und hoch gepunktet. Dazu kommt das außerordentlich gute Preis – Leistungsverhältnis. Sporttaucher leisten sich ein Highlight zum attraktiven Preis, technische Taucher ersetzen ihre schweren Vollgummiflossen wenigstens bei der Ausrüstungskonfiguration für Flugreisen. Aber mit Trocki und D12 auf dem Rücken ist die X1 aufgrund ihrer direkten, kraftsparenden Art Kicks zu machen, auch ein hervorragender Partner.


Fakten

Hersteller: Atomic Aquatics
Produkt: X1 BladeFin
Typ: Geräteflosse
Zielgruppe: Sporttaucher, technische Taucher
Länge (Fußtasche bis Blattende: 67 cm
Größe der Fußtasche XL: Breite 9,5 cm, Höhe 11 cm
Gewicht 1 Flosse XL: 1300 g
Farben: schwarz, blau, gelb, silber, rot
Größen: S/M/L/XL
Preis: uvb. € 119,-
www.atomicaquatics.de

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